Manometer Umfüllschlauch wechseln

  • Moin zusammen,


    denke in diesem Unterforum passt es am Besten..
    Ich habe mir für meinen Mavotec Schlauch auf der Boot ein neues Manometer (zwar immer noch Schätzklasse 1.6, aber große Skala - über 100m Durchmesser und nur noch bis 250 bar nicht mehr 63 mm bis 400) gekauft und möchte dies nun wechseln..


    Gibt es hier irgendwas besonderes was ich beachten muss (sauerstoffreinheit wurde mir bestätigt)..
    Besonderes Drehmoment?
    Irgenwelche Fehler die man beim einsetzen machen kann?
    So wie es aussieht wird das ja einfach ohne zusätzliche Dichtung etc. (Teflonband o.ä.) eingeschraubt...


    Bin für jeden Hinweis dankbar - auch zur Demontage des alten Manometers, welches scheinbar "sackenfest" sitzt.


    Gruß,
    Frank

  • Moin Frank,


    jedenfalls musst du ein sauerstoffverträgliches Teflonband ums Gewinde wickeln, sonst wird es nie dicht!


    Sackfest musst du den Manometer nicht verschrauben, den die Dichtung erfolgt über das Gewinde mittels besagtem Teflonband und nicht über eine stirnseitige Dichtung!


    Da die Gehaüse meist aus verchromtem Messing bestehen ist hier Gewalt am falschen Platz, da Messing sehr spröde ist und bei zu viel Kraft meist ein "Knack" erfolgt!


    Gruß Andy

  • Quote

    Original von andy66
    Da die Gehaüse meist aus verchromtem Messing bestehen ist hier Gewalt am falschen Platz, da Messing sehr spröde ist und bei zu viel Kraft meist ein "Knack" erfolgt!


    Das dachte ich mir eigentlich auch so (sowohl Teflonband, als auch nicht soo fest), als ich mir das neue Manometer gekauft habe...
    Stutzig wurde ich dann, als ich das alte rausdrehen wollte.. Hier mit wenig Kraftaufwand keinerlei erfolg und von einem Teflonband ist beim eingesetzten Manometer auch nichts zu erkennen..
    Ab dem Moment kam ich ins grübeln, daher auch die Nachfrage...


    Irgendwelche Ideen das alte rauszuschrauben, ohne dass es knack macht.. Für Spässe wie Kriechöl (was ich sonnst bei festen Verbindungen nehmen würde) ist ein Sauerstoff-Umfüllschlauch ja nicht gerade das richtige

  • Uiuiui, das scheint ja noch in Arbeit auszuarten..
    Ob in dem Fall Hitze zielführend ist, weiss ich gerade auch nicht so recht..


    Das Trägergehäuse in dem das Manometers in der Füllkonsole steckt ist Edelstahl, das Manometergewinde ja wie vermutet Messing..


    Leitet Messning die Hitze nicht schneller und dehnt sich deshalb schneller als das Edelmetall --> sitzt dadurch dann das Manomter nicht noch fester?

  • in diesem Fall würde sich das Messing schneller audehnen! Wenn das VA-Gehäuse etwas masiver ist, könnte es mit Hitze klappen, wenn diese nicht zu schnell ins innere gelangt! Du sollst das Ding auch nicht zum schmelzen bringen ;), sondern dafür sorgen das das Material für einen Moment an Spannung verliert!


    Leider kommst du nicht an das Gewinde heran, sonst könntest du mit Icespray arbeiten!


    Du kannst auch mal vesuchen das Messing etwas zu überspannen, indem du es etwas zudrehst und sofort wieder öffnest, dann könnte es sich auch noch lockern!

  • Evtl. wurde Dichtmasse verwendet. Die löst sich durch Erwärmung.
    Ansonsten hast Du recht. Messing dehnt sich schneller, als Edelstahl. Darum wird auch der Edelstahl erwärmt und nicht das Messing. ;)

    Fördeschlosser


    Ich bin, wie ich bin. Die Einen kennen mich, die Anderen können mich.
    (Konrad Adenauer)

  • Quote

    Original von Nitrogenius
    Das dachte ich mir eigentlich auch so (sowohl Teflonband, als auch nicht soo fest), als ich mir das neue Manometer gekauft habe...
    Stutzig wurde ich dann, als ich das alte rausdrehen wollte.. Hier mit wenig Kraftaufwand keinerlei erfolg und von einem Teflonband ist beim eingesetzten Manometer auch nichts zu erkennen..


    Servus,


    das Manometer ist mit Flüssigdichtung Loxeal 58-11 eingebaut, deshalb siehst du nix. Da hilft nur ein wenig Kraft und in die richtige Richtung drehen.


    Grüße
    Robert

  • Quote

    Original von GigaBert
    Darum wird auch der Edelstahl erwärmt und nicht das Messing. ;)


    Schon klar.. So wie es montiert ist, ist aber genau das leichter gesagt als getan. Ich sehe es als relativ schwierig an nur das Edelstahl zu erwärmen ohne, dass der Messinggewindeansatz auch was abbekommt und dann leitet die Wärme schnell ins innere über das Messing, während das Edelstahl nur äußerlich warm ist...
    Aber ich werde heute abend mal etwas rumprobieren..


    Quote

    Original von Robert
    das Manometer ist mit Flüssigdichtung Loxeal 58-11 eingebaut, deshalb siehst du nix. Da hilft nur ein wenig Kraft und in die richtige Richtung drehen.


    Danke für die Info Robert.
    Na dann hoffe ich mal, dass es nicht Festigkeitsklasse 3 ist :(
    Nochmal zur Sicherheit, dass Loxeal muss ich mir aber nicht auch noch besorgen, oder? Teflonband (natürlich sauerstoffverträgliches ausm Schweisshandel) tuts schon so wie auch oben gesagt, oder?

  • Quote

    Original von Nitrogenius
    Nochmal zur Sicherheit, dass Loxeal muss ich mir aber nicht auch noch besorgen, oder? Teflonband (natürlich sauerstoffverträgliches ausm Schweisshandel) tuts schon so wie auch oben gesagt, oder?


    Klar geht Teflonband auch. Ich hab mir das Loxeal besorgt. Das Zeug ist einfachst anzuwenden und dichtet perfekt. Kostet auch nicht viel.


    Grüße
    Robert

  • Quote

    Original von Robert
    Klar geht Teflonband auch. Ich hab mir das Loxeal besorgt. Das Zeug ist einfachst anzuwenden und dichtet perfekt. Kostet auch nicht viel.


    Wo bekommt man das her? Gas-Wasser-Sch...-Handel?