Posts by sacra

    Ich nehme den Trocki immer in seiner Originaltasche direkt als Handgepäck mit. Meißt aus Platzgründen da dieser im Koffer doch sehr aufträgt. Im Rucksack dazu dann meißt noch Lampenakku, etc.


    Gab nie Probleme von wegen 2. Handgepäckstück, Gewicht, Sicherheitscheck, etc.

    Der Punkt ist nur das du bei Ballongas keine gesicherte Reinheit einkaufst, sondern ein Gas dünner als Luft. Deswegen ist die pauschale Aussage "geht auch zum Tauchen" schwierig, da die Zusammensetzung je nach Hersteller varieren kann. Ein x.y bleibt ein x.y.


    Bei 99% He und Restluft könnte man sichs allerdings überlegen...
    Was macht das preislich aus?

    Generell ist die Frage welche Gase die Verunreinigung darstellen. Je nach Quelle des He sind das u.a. N2, O2, Wasser und Kohlenwasserstoffe. Bei letzterem hauptsächlich Methan. Das liegt in der Luft aber auch >1000ppm vor. Mit 40ppm Verunreinigung bei 4.6 bist du da schon auf der sicheren Seite. Auf die restlichen Verunreinigungen gehe ich nicht ein, da auf Grund der möglichen Konzentration nicht relevant.


    Physiologisch am kritischsten ist wohl CO, welches es per Herstellerdatenblatt auszuschliessen gilt. Ist i.d.R. bei 4.6 und 5.0 gegeben. "Unsaubereres" Helium als 4.6 gibt es meines Wissens nur als "Ballongas", davon Finger weg.

    Nach einem Gespräch mit dem Kompressoringenieur meines Vertrauens versuche ich es jetzt nochmal wieder zu geben:


    - Helium wird bei der Kompression deutlich heißer
    - die auf den Kühler zu übertragende Wärmemenge ist geringer im vgl. zu Luft (geringere Masse, Reibungsverluste, etc.) -> Abkühlung der Kühlfläche unter den Luftvergleichswert


    Der Kompressor wird außen also tatsächlich kühler.
    Problem sind die hohen auftretenden Temperaturen im Verdichtungsraum für z.B. Ventile, Kolbenringe, Schmiermittel. Deshalb wird bei der He-Kompression i.d.R. ein anderes Verdichtungsverhältnis gewählt -> niedrigere Temperatur im Verdichtungsraum.

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    Original von Robert
    Naja, eine Volumensreduktion ohne Krafteinsatz bei gleicher Molekülanzahl geht nicht wirklich.


    Deswegen spielt der Effekt bei der Kompression ja keine Rolle :)


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    Original von Robert
    Sicherlich spielt da die Reibung auch mit eine Rolle, und beide Effekte werden wohl interagieren.


    Ich rede nicht von Reibung sondern isentroper (De-)Kompression. Die zieht die Temperatur hoch/runter. JT ist ein zusätzlicher (kleiner) Effekt.


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    Original von Robert
    Der Kompressor war schon auf Betriebstemperatur (hat schon eine stunde lang Luft gepumpt) da hab ich wärend der Kompressor weiterlief die Ansaugung auf He umgesteckt. Innerhalb von drei Minuten ging die Temperatur des Kompressors fühlbar runter.


    Hmm, ja komisch. Beim Umpumpen drück man zwar nicht gegen 200bar wodurch sich die Druckverhältnisse in den Stufen etwas ändern, aber...
    Messen wäre trotzdem interessant.


    Es lebe das Internet:
    *Link*
    Seite 10
    Für Luft ersetze man den Exponent 0.4 mit 0.3.

    Robert du kannst dich doch nicht einfach hinstellen und mein o.g. Gedöhns mit einem Satz entkräften ;)
    Außerdem hat es einen kleinen Haken, jetzt wirds kryptisch, JT ist ein adiabate Drosselung also ohne "Wärmeänderung" in einem offenen System. Hier kommt die Abkühlung nur aus der Volumenänderung.
    Beim Kompressor trage ich Kraft des Motors aber deutlich mech. Leistung/Wärme ein. D.h. JT überlagert diesen Effekt bestenfalls.


    Hast du mir nicht von "durchgebrannten" Kunststoff Kolbenringen beim Heliumpumpen berichtet?

    Ich meinte die Kompressoren der Kollegen oben laufen ja angeblich kühler.
    Nett wäre wenn wirklich mal jemand im Vgl. messen würde. Am Besten Austritt 3. Stufe. Sonst bleibt das ne unquantifizierbare Aussage.

    Fällt mir grade noch ein das man beim Ansaugen von He ja nur 1/7 der Masse (im Vgl. zu Luft) in den Zwischenkühler auch wieder abkühlen muss, dafür ist ist die Wärmekapazität 5 mal höher, d.h. nur 5/7 der Wärmemenge bei gleicher Austrittstemperatur im Vgl. zu Luft sind abzuführen. Die Austrittstemperatur ist aber deutlich höher.


    Jetzt wirds kompliziert...sagen wir der Versuch am Objekt hat gezeigt es wird kühler :O
    Niemand von Bauer da? 8)

    Die Thermodynamik sagt je größer der Isentropenexponent eines Gases desto heißer wird es bei der Verdichtung.
    Der Isentropenexponent ist definiert als das Verhältnis der spez. Wärmekapazitäten eines Gases. Einatomige Gas (wie He) können zugeführte Energie nicht so gut in Rotations- und Schwingungsbewegungen speichern und geben sie deshalb ab.
    Vergleicht man jetzt He (1.66) mit Luft (1.4) wird He beim Verdichten rechnerisch deutlich heißer. Wie heiß genau hängt dann noch stark vom Wirkungsgrad des Verdichters ab.


    Wird der Kompressor jetzt tatsächlich kühler kann ich mir das dann auch nur so wie Rocco versucht hat anzudeuten über die hohe Wärmeleitfähigkeit des He erklären. Sprich das Gas gibt viel Wärme an die Kühlwindungen ab und der Luftkühler ist ausreichend groß dimensionert. Das würde vom Prinzip her auch erklären warum der Kompressor mit Ar heiß bleibt - schlechte Wärmeleitfähigkeit des Ar. Beim Verdichten an sich müsste Ar (Isentr. Exp. 1.66) ähnlich heiß werden wie He.

    TCD/TCE (=Transcranialer Doppler) ist mir kein Begriff. Anscheinend ähnlich Akkurat wie TEE aber ohne Schlucken.
    Kennt jemand die Methode oder hat Erfahrung damit?

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    Original von Robin Sporrer
    Uns störte damals das enorme Drehmoment und die "Spurhaltung" des Scooters, was Kuddel ja schon beschrieb.


    Der Schub hat uns damals auch nicht wirklich überzeugt ...


    es ist wie gesagt ein Jahr her und es kann gut sein das dies in der Zwischenzeit optimiert wurde.


    Ich konnte vor ein paar Wochen den Reference tauchen. Die Drehbewegung ist inzwischen durch eine "Flosse" am Shroud weg.


    Auch Schub bzw. Geschwindigkeit lassen sich durch andere Motorparametrierung, einer Art Chiptuning, nach Wunsch anpassen.


    Mich hat lediglich der Trigger gestört, da mir nach ner Weile die Hand weh tat. Ich denke aber das man sich nach ein paar Fahrten daran gewöhnt hat.