Posts by Norgaardholzer

    /// EDIT vorweg: Liebe Admins, ich vermisse eine Möglichkeit zum Inline Einbinden von Videos... Aber Ihr kriegt das sicher hin. //// ;)



    Hallo,


    so, ich muss mich ja wohl auch mal wieder aufraffen.


    Also am 20.4. wollten wir ja das Wochenende tauchtechnisch gebührend einklingen lassen. Also um 1600 Uhr am Boot verabredet, Ziel: Kleiner Belt Süd / S-103.


    Um 16 Uhr hatte ich alles fertig (ja wirklich!) da kam ein Anruf: Sam am Telefon: "Noch zehn Heinz-Minuten" - Oh ha, noch zwei Stunden also. "Ja wir hatten Stau..." und dann hat er noch was von Platzregen gesabbelt.


    Ich konnte mich so der ersten Bergungsmission zuwenden: Brille beim Rettungskreuzer Apnoe, wie es so schön heiß. OK, was vielleicht 1,5m tief, ging gerade noch. *g*


    Gegen 1730 waren wir dann endlich im Regen auch auf dem Weg. Außerhalb von kalkgrund war noch eine kleine Altdünung, so dass wir mit selbst die Spirit ein wenig in Bewegung bringen konnten. Um 1800 lagen wir dann über S103 und machten uns klar. Nach dem Abtauchen ging es hinab, die Sicht war mit 5-8m OK.


    Kleines Video, etwas künstlerisch geschnitten mit Material vom Sophietauchgang, da ich bei der Sophie nicht mit unten war.


    http://www.youtube.com/watch?v=K1hmagvf8Gc



    Na wie auch immer. Ich kontne es mir nicht nehmen lassen, auch bei S103 mal durch die Brücke zu tauchen aber is schon eng. nach verlängerter, frischer Dekopause wieder an Bord ging es bei Ententeich im Sonnenuntergang zurück Richtung Sophie. Zwischen Pöls Rev und Kegnaes begegneten wir zwei Schweinswalfamilien. Familie Nr. 1 war nicht sehr gesellig, die zweite dafür um so mehr:


    http://www.youtube.com/watch?v=bdvuima30UU



    Mit uns schwimmen wollten Sie dann allerdings doch nicht. Als SAM, Frosch und Falko im Wasser waren zogen sie es vor, in 30-50m Entfernung an der Oberfläche zu liegen und zu warten.


    Wir fuhren dann weiter zur Sophie, wo es schon recht düster war. SAM, Frosch und dannydive machten sich auf zur schönen Sophie, denn "Dunkelheit ist relativ". *lol*


    Nach Abschluss eines fischreichen Tauchganges mit Sicht 10m+, wie mir erzählt wurde, fuhren wir in Dunkelheit und Nebel zurück gen Heimat. So vollkommen ohne Anhaltspunkt war das geradeausfahren richtig schwierig. Und wirklich schnell konnte man auch nicht mehr fahren, so dass wir erst gegen 2230 Uhr wieder im Hafen waren.


    Hier wartete noch Bergemission Nr. II, ein versenkter Tankdeckel auf mich. Ich sag noch mal: Abnö, was? ;)


    So long


    Tim


    PS: Hier noch ein paar Fotos:


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    So, hoffe das war genug Kitsch für einen Abend. Im Sonnenuntergang mit Walen schwimmen und so - naja jedenfalls in der Nähe :D

    Hi!


    Ja da ist das tauchen verboten und das kostet richtiges Geld und viel davon wenn sie Dich hoch nehmen.


    Tauchen eh nur im Winter und unter Eis ist die Schiffahrtsgefährdung auch überschaubar. Aber trotzdem darf da nur der Dykkerklub tauchen und die achten sehr genau drauf, wer mal zu Gast sein darf.


    Ist ja auch logisch, wenn man so ein schickes Hausriff hat, dann will man sich das ja nicht durch halbwilde Taucher kaputt machen lassen, die im hafen Bojen schießen oder in der Fahrrinne auftauchen. Kann ich gut verstehen. ;)


    Tim

    Hallo!


    Am letzten Wochenende hatten wir das traditionelle Muscheln tauchen, Muscheln schrubben, Muscheln zubereiten und -verputzen Wochenende der Fördeschlosser. Eine sehr nette Veranstaltung bei moderaten Eisbedingungen.


    Am Sonntag hatten wir dann nochmal die Gelegenheit, das (Schwimm)Dock im Sonderburger Hafen zu besuchen, das jetzt nicht mehr schwimmt. Unter Eis eine sehr schöne Stimmung und für den Sonderburger Hafen ordentliche Sichtweiten.


    Ein Video dazu findet Ihr hier:


    http://www.youtube.com/watch?v=38eSuTziTsM&list=HL1329424518


    Ja, wir mussten zum Schluss auch mal probieren, wie es ist, kopfüber utner Eis zu laufen. Antwort: Gar nicht so leicht und bei ner ordentlichen Seitenströmung nahezu unmöglich. ;)


    Aber wir hatten Spaß.


    Gruß an alle Fördeschlosser unter uns, die sich den Magen nicht verdorben haben.


    Tim

    Auf der selben Platte wie meine alte Kamera auch, also ne ca. 40cm breite Aluplatte mit rechts und links je 50W Halogen drauf.


    Denke nun darüber nach, die Platte noch zu vergrößern, um die Kamera (zwangsläufig) ruhiger zu halten und den Winkel zwischen Licht und Objektiv größer zu bekommen.


    Am Kopf ist zwar vom Licht her bestimmt ne feine Sache aber man muss sich da wohl schon ziemlich trainieren, von wegen ruhiger Kameraführung und so. Oder?

    Im Foerdeschlosser.de Forum gibt es einen Remy, der taucht von Holland an Wracks in der Nordsee. Wir hatten im letzten Winter einiges an Kontakt bezüglich Ostseewracks, Nordseewracks und Mischgastouren nach Polen. Netter Kerl.


    Hier seine Vorstellung mit einigen Wrackgeschichten von seinen Wracks (die wir ihm ziemlich aus der Nase ziehen mussten):


    http://www.foerdeschlosser.de/viewtopic.php?f=9&t=934


    Hier seine Webseite:


    http://www.duikteamzeester.nl/


    Alles auf holländisch, Remy zumindest spricht aber auch deutsch.


    Bestell schöne Grüße von den Fördeschlossern und er soll mal wieder vorbeischauen, der alte Wohnwagenzieher! ;)


    Und viel Erfolg/Spaß!


    Tim

    Schöne Diskussion - worum eigentlich?


    Ich weiss nicht wie oft aber einige male bin ich nun auch schon mit Neil tauchen gewesen und habe einige male mit ihm das eine oder andere Bierchen getrunken.


    Es ist ein feiner Zug, offen auf die Leute zuzugehen und ich bin froh, dass er uns bei den Fördeschlossern seit diesem Sommer unterstützt. Er gibt sicher sein bestes, um sich auf deutsch auszudrücken aber mit englischen Fachartikeln habe ich nun auch wirklich gar kein Problem und die Fachsprache auf deutsch rüber zu bringen ist natürlich ein besonderes Problem. Ob es da nicht besser ist, das sichere englisch vorzuziehen?


    Also Neal, less writing, more diving.


    Immerhin hast Du mir ne dreistellige Anzahl von (vermuteten) Wrackpositionen geschickt. Das muss einiges von geprüft werden!!!


    Und unter Wasser ist mir die Sprache eh egal. Auf gehts! ;)

    Moin (wie man bei uns sagt),


    ich erlaube mir (mal wieder) einen Bericht aus unserer nordischen Wracktauchbutze zu kopieren, ich hoffe, niemand hat etwas dagegen.


    Tim


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    Hallo,


    Rainer möge es mir verzeihen aber ich möchte auch noch einen Bericht von dieser großartigen Tour schreiben, nachdem ich jetzt die Videos geschnitten und hochgeladen habe, geht es also ans Schreiben.


    Das Wetter war schon seit Tagen gut und die Vorhersage stabil. Mir war zwar von der Regierung nur ein Tag eingeräumt worden, doch es war tagelang klar, dass es ein perfekter Tag werden würde. Der Plan, die Sten Trans zu besuchen war schon lange auf dem Tisch. Von Gelting Mole aus immerhin 23 Meilen. Als sich 0-1 Bft die ganze Woche über hielten und auch noch bis einen Tag nach unserem Termin anhalten sollte keimte in mir ein Gedanke: Jetzt wollen wir es mal wirklich wissen, denn das Wetter wird perfekt sein.


    Ich stürzte mich also auf die Seekarten.


    VS54? Hmmmm das Wrack hatte ja hervorragende Kritiken bekommen aber über 50 Meilen eine Richtung? Übertrieben.


    Dr. Eichelbaum? Hmmm 56 Meilen ein Richtung, sogar noch weiter...


    Was liegt denn am südlichen Ausgang vom Großen Belt? M36 – Naja liegt kopfüber. Vielleicht nicht so toll. Tromp? OK aber deswegen ganz da rumgurken? Island. Hmmmmmm – Island!


    Ich kam um Punkt 11 Uhr nach einem gestressten Morgen am Boot an. Zille, tauchsieder, Seenelke und SüdLicht waren bereits mit dem Verladen fertig, DerOstseetaucher fehlte noch. Ich verkündete, dass der perfekte Tag da wäre und man eigentlich was besonderes machen müsste. Außerdem müsste man mal herausfinden, was die Spirit wirklich kann. Man könnte ja zur Island fahren.
    Kurz konnte ich mich über große Augen bei denen freuen, die die Information schnell einordnen konnten, dann: Ach ja – das wär natürlich was nettes. Also beschlossen.


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    Beim einräumen stellte ich zunächst fest, dass ich meine Automaten vergessen hatte, Depp! Aber wozu wohnt man am Wasser? Dann würden wir eben zunächst in Norgaardholz vorbeifahren.


    Um 1120 Uhr waren wir dann endlich vollständig. Wir verluden das restliche Material und eine Spritreserve, da ich von 1,5 – 2l auf die Meile ausgehen musste. Es war spät im Jahr, das Unterwasserschiff der Spirit nicht mehr das sauberste und mit sechs Tauchern und Ausrüstung für zwei Tauchgänge würde das Boot schwer sein.


    Punkt 1200 Uhr verließen wir den Strand von Norgaardholz mit meinen Automaten an Bord. Wir überquerten bei perfektem Wetter den Kalkgrund, ließen die bekannten Wracks Sophie und Peter Maria links liegen, die Tjalk Falshöft rechts und stellten eine halbwegs spritsparende Geschwindigkeit von 24 Knoten ein und bereiteten uns auf eine ungewöhnlich lange Anfahrtszeit von ca. 1,5 Stunden für gute 35 Seemeilen vor.
    Da es noch recht diesig war hatten wir bald jegliche Landsicht verloren und steuerten Stur unseren Ost-Süd-Ost-Kurs in Richtung Dovns Klint, der Südspitze Langelands. Unterwegs passierten wir hier und da einen Segler. Südlich von Ärö gab ich das Steuer an Zille und ging nach vorne, um mein Gerät zu montieren. Ingo schlief im Bug, Ute und Jürgen sonnten sich auf dem Motorkasten und Rainer und Zille navigierten sicher geradeaus. Nach einer guten Stunde umfuhren wir Dovns Klints in repektvollem Abstand aufgrund der großen Steine und bogen nach Norden in den Großen Belt ein. Um 1330 erreichten wir die Position der Island. Darüber lagen zwei kleine, dänische RIBs (ohne Alpha). Wir gingen zunächst längsseits und stellten die Maschine ab.


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    „Hello, are there any divers in the water?“
    „No but I will be gone in a minute.“
    „So I can set my own anchor?“
    „Yes no problem.“


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    Ich bedankte mich, umfuhr die Dänen und peilte meinerseits das Wrack ein. Das Echo auf dem SideImaging versprach schon viel gutes! Kurze Zeit später warf ich unseren Anker und merkte sofort, wie einerseits die Strömung am Boot zerrte, aber andererseits der Anker bombenfest saß. Das Gefühl kannte ich schon. Volltreffer, Anker im Wrack. OK, nicht die Perfektion in Reinform, doch für unsere Zwecke an diesem Tag günstig.


    Die Strömung betrug ca. 2,5 Knoten. Wir bereiteten uns daher auf einen etwas anspruchsvolleren Tauchgang vor. Strömungsleinen wurden ausgebracht und eine Wurfleine bereitgelegt, außerdem die Ankerboje, falls man das Boot vom Anker lösen müsste, um seine Taucher einzusammeln. Die Sicht hingegen war schon von oben her grandios. Nun waren noch Taucher der Dänen im Wasser und schienen deren Anker loszuwerfen. Kurz darauf kam neben uns eine Boje hoch zog schnell vorbei und dann waren die beiden Dänen auch schon verschwunden.


    Wir einigten uns auf Schichttauchen, um auf jeden Fall eine handlungsfähige Crew an Bord zu behalten. Ingo und ich gingen voran, dicht gefolgt von Ute und Jürgen. Zille und Rainer blieben an Bord und sollten nach meiner Rückkehr los.


    Ich nahm also die Strömunsleine in die Hand und ließ mich fallen. Schnell hing ich in der Leine wie eine Fahne im Wind, doch das Vorwärtsziehen zum Ankerseil ging ganz gut. Kurzes Warten auf Ingo und dann nichts wie hinab. Schon in wenigen Metern Tiefe konnten wir das Wrack erkennen.


    Die Island ist ein Fischtrawler, der im zweiten Weltkrieg zu einem Vorpostenboot umfunktioniert wurde um im südlichen Großen Belt einer Ankertaumine zum Opfer fiel. Der Bug wurde dabei regelrecht zerfetzt. Die ursprüngliche Länge betrug ca. 44m und der Rest des Bootes ist gut erhalten.


    Wir näherten und nun über den demolierten Bug dem Wrack, das mit dem Heck perfekt in Richtung der Strömung zu liegen schien. Der Anker lag Backbord neben den Aufbauten sicher verkeilt und so konnten wir uns Hand über Hand hinunter zum Wrack ziehen. Etwa zwei Meter über dem Deck ließen wir los und eilten hinunter aufs Deck, wo wir sofort Strömungsschatten durch die Aufbauten hatten. Nach prüfenden Blicken in einige Löcher ging es zu den Aufbauten, die man gut durchtauchen kann. Es war taghell am Wrack, so hell, dass ich später feststellen würde, dass mein gedrehtes Video überbelichtet ist.
    Nach Untersuchung der Aufbauten ging es unter das ausladende Heck, wo noch die große, vierblättrige Schiffsschraube an ihrem Platz sitzt. Außer dem Blick durch die Aufbauten ist dieses sicher mit das schönste Motiv am Wrack. Von hier aus ging es Backbord nach vorne zum Bug. Hiervon ist wahrlich nicht mehr viel zu erkennen. Das Schiff endet in einem Gewirr aus Platten und gibt einen furchteinflössenden Eindruck von der Zerstörungskraft der Mine. Wenn ich es richtig gedeutet habe, dann ist das Vorderdeck um ca. 90° nach Steuerbord abgeknickt. Die Neigung des Schiffes im allgemeinen ist ca. 20-30° nach Steuerbord.


    Auf dem Rückweg drehte ich mich um und schaute nach oben. Ich konnte gut erkennen, wir die Spirit mitsamt einer ordentlichen Bugwelle in der Strömung lag. Ich nahm an, ich wär so auf 5m und fing einfach mal mit meinem Sicherheitsstopp an. Nach gefühlten drei Minuten schaute ich dann mal wieder auf meinen Computer – Ups – 7,5m Tiefe. Ich konnte gemütlich zugucken, wie Zille oben aus dem Boot herunterschaute. Das Wasser war geradezu blau (man beachte die letzten Sekunden des Videos von der Island...)


    Youtube Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=YJBL4fPExbA


    Nachdem wir wieder an Bord waren gingen Zille und Rainer hinab und begegneten Ute und Jürgen am Ankerseil. Ich muss sagen, der Tauchbetrieb wurde auch bei dieser Strömung souverän und ruhig abgewickelt. Ein kleines Kompliment an alle. Klein deswegen, weil wir ja zwar Strom aber dafür spiegelblankes Wasser hatten.


    Während das letzte Team bei der Island war einigten wir uns oben darauf, auf dem Rückweg tatsächlich bei der Sten Trans vorbeizuschauen. Der Umweg von 5 Meilen würde kaum ins Gewicht fallen. Nach Aufnahme aller Taucher wurde also der Anker gehoben und sich in einer gemütlichen Stunde Oberflächenpause zur Sten Trans verlegt. Hier war zunächst tatsächlich ein wenig Suchen angesagt, da die Kartenposition hier wirklich recht ungenau ist. Nach drei oder vier Minuten war das aber auch geklärt, denn das Wrack ist nun wirklich nicht zu übersehen. Schnell lagen wir wieder vor Anker und machten uns klar.


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    Die Sichtweiten hier waren nicht so karibisch wie an der Island aber 10m waren es wohl auch. Ich versuchte bereits von der Oberfläche das Wrack zu erkennen, ging aber nicht. Wracks sind eben meist ziemlich tarnfarben wenn sie ein paar Jahre da liegen. ;)


    Ingo verzichtete wegen dickem Schädel freiwillig auf den Tauchgang und so konnten wir fünf anderen uns gemeinsam in die Tiefe stürzen. Auf 10m landeten wir bereits auf dem stattlichen Rumpf der Sten Trans. Die Orientierung war zwar noch nicht ganz da, doch wir schwammen zunächst zum Heck, wo das stattliche Ruder im Wasser hängt und der Stumpf der Propellerwelle ist. Ich war von der Größe des Wracks begeistert, vor allem aufgrund der Sichtweiten. Hier konnte man sich mit fünf Mann tatsächlich am Wrack aus dem Weg gehen. Mein Trupp umrundete das Heck und näherte sich von hinten den Brückenaufbauten. Hier schaute ich in diverse Löcher und passierte dann die leeren Davits auf der Oberseite des seitlich ruhenden Wracks.


    [Blocked Image: http://www.bluespirit.de/pics/S00153.PNG]

    Über der Brücke ließ ich mich nach unten sinken und näherte mich dem charakteristischen Doppelmast. Ich stutzte kurz als sich das massive Saugrohr aus dem Halbdunkel schälte. Was ist dass denn jetzt – das gehört da nicht hin. Ein Wal? Nein, das Sauggeschirr, klar. Zille und Rainer kamen mir unter dem Doppelmast entgegen und ließen sich von oben in die Brücke fallen, was ich von außen filmte. Danach wurde kurz in die Technik unterhalb der Brücke begutachtet und sich dann auf den Weg nach vorne gemacht. Am Bug konnte ich vom vorderen Mast aus bestimmt 20-30m des Schiffes einsehen, von der Bugspitze bis zum Laderaum. Ein sehr beeindruckender Anblick, den das Video leider nur sehr eingeschränkt wiedergeben kann.


    Youtube Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=Hc7raKd93p8


    Auf dem Rückweg konnte ich dann tatsächlich von der Oberfläche sehen, wie die Flaschen von Rainer und Zille sich über das Wrack arbeiteten. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht stieg ich wieder ein, nicht ohne Ingo, der mit den Beinen seitlich über den Bug baumelnd schlief, mit einem Schwall Ostseewasser zu wecken: „Du Schwein!“, schallte es von oben. ;)


    [Blocked Image: http://www.bluespirit.de/pics/IMG_0475.jpg]


    Gegen 1830 Uhr hatten wir alle wieder an Bord und machten uns auf den Rückweg. Die Sonne stand vielleicht noch 10° über dem Horizont. Wir setzten also unseren Kurs auf einer Pastellfarben schimmernden Ostsee unter einem ebenso pastelligen Himmel nach Hause und machten uns mit 25 Knoten auf den Weg. Weit draußen vor der Schleimündung beschleunigten wir dann in Richtung 30 Knoten und passierten Falshöft um ca. 1900 Uhr. Innerhalb unserer Heimatwracks, der Tjalk und der R222 fühlten wir uns dann schon fast wieder zu Hause und machten schließlich gegen 1930 in Gelting Mole fest.


    [Blocked Image: http://www.bluespirit.de/pics/IMG_0476.JPG]


    Den Tag hatten wir bis zum letzten ausgenutzt, inklusive einem fantastischen Sonnenuntergang auf See. Trotzdem waren nun alle im Stress, da wir unseren Endtermin doch wieder um 2 Stunden überzogen hatten. Mit einem zufriedenen Grinsen fuhren wir nach Hause. Ein unglaublicher Tag!


    Nach einer Saison mit dem neuen Boot können wir also sagen, es hat sich bewährt. Bei entsprechendem Wetter können wir nun Dinge tun, die früher nur auf Mehrtagesfahrten möglich waren. Es ist unglaublich, wie man den Respekt vor den Entfernungen auf See verlieren kann, wenn man in diesem Boliden sitzt und man nur 0-1 Windstärke hat. ;)


    Am Ende: Zwei wunderbare Tauchgänge bei perfekter Sicht für die Ostsee mit einem sehr gut eingespielten Team und einem Boot, das mich immer noch wieder begeistert.


    Für mich die beiden besten Tauchgänge dieses Jahres (bisher).


    Tim


    PS: Nochmal für die, die nicht wissen wo wir nun wirklich waren:
    [Blocked Image: http://www.bluespirit.de/pics/ISLAND-STENTRANS.jpg]

    Naja sentimental wegen des damals noch mittauchenden Freundes.


    Ob es da was zu holen gibt: keine Ahnung. Waer mir nicht bekannt, dass da schonmal jemand reingekrabbelt waere. Wird wohl nur Schlamm sein, vielleicht aber auch das Bernsteinzimmer... ;)

    Ach quatsch war das Heinz? Dachte, Du wärest das gewesen... ;)


    Ob sich so ein Full Cave auch wundert, wenn er durch das eine Loch hineintaucht und dann beim raustauchen durch das "andere" Loch so ne Leine findet, die genau wie seine eigene aussieht?


    :loool: :loool: :loool:


    Ach ja war irgendie n Scheiss Tauchgang aber auch ne schöne Erinnerung. *sentimentalwird*

    Hey cool dann sollten wir mal zur schlammigen Schute zurückkehren. Höhle mit engem Einstieg und Null Sicht. Sollte Dir doch nun gefallen, oder? ;)


    Aber musst noch nen Cave Spezi mitnehmen. Ich warte lieber draussen... :P

    Tom: Schicke Bilder, könnte man glatt nochmal unruhig werden. Aber erstmal bleib ich meinen klapprigen Ostseekähnen treu. Klares Wasser ist dann eher was für später. ;)


    Dann fang ich auch mitm südlichen Urlaubstauchen an. :D

    Oh ja schön in Rosa... ;) Macht sich bestimmt auch gut im schwarzen Gummiboot.


    Über das Gehören brauchst Du gar nicht nachdenken, wenn Dir anschließend eine Horde wütender dänischer Segler nachstellt. OK, Flucht wäre dank überlegener PS wohl möglich gewesen aber wir hatten die Hütten aufm Campingplatz inkl Whiskeyvorräten noch nicht geräumt.


    Der Preis wäre definitiv zu hoch gewesen! :D

    hihihi, das hat nicht viel mit den Gebräuchen auf See zu tun, glaube ich.


    Aber stell Dir vor, direkt vor dem Segelclub säuft das Boot vom Vereinskameraden ab. Ihr habt gerade ne Regatte, die vielleicht 50m entfernt ihr Ziel hat und umkreist das halbversunkene Boot laufend mit euren Seglern. Nur 100m weit weg liegt ein Heimatschutzkutter am Steg (sowas wie Küstenwache).


    Und dann kommt da ein dickes, deutsches Schlauchboot mit fünf schwarz gekleidetenTauchern, legt sich in Ruhe neben das versunkene Boot des Kameraden und geht da erstmal in Ruhe tauchen, verlädt anschließend womöglich Gegenstände im Schlauchboot...


    Ich glaube da hätte wir echt Ärger bekommen. ;)

    Moin Hoffi,


    das würde sich mit unseren Plänen fürs nächste oder übernächste Jahr decken. War dieses Jahr schonmal als Vorhut auf Rügen, habe aber leider keine ordentlichen Slipanlagen gefunden.


    Einige der Jungs von uns möchten sich gerne die Jan Heweliusz angucken. Vom Boot her bei ordentlichem Wetter sicher kein Problem, gute halbe Stunde Fahrt von Sassnitz oder Lohme aus. Aber keine Slip weit und breit. :(


    Bornholm - jaaaaaaaa..... Kann mir schon vorstellen, wo ihr da alle gerne tauchen wollt. ;) Für mich leider zu tief.


    Und ja: Das ganze WE war besch*** flach. Sehr lustig, die D12 bepackten Fördeschlosser ins 10m tiefe Wasser der Lunkebugt zu werfen... Highlight war bei uns tatsächlich taucherisch der gute Erik ganz zum Schluss in sagenhaften 20m Tiefe. *lol*


    Aber was willst Du bei oberen 7 Bft groß machen?


    Ich PN Dich mal wegen Rügen/Bornholm.


    Tim

    Hallo,
    ich hab mir mal wieder die Mühe für einen "ordentlichen" Bericht gemacht und wollte euch den auch noch einmal zukommen lassen: Falls sich jemand für Ostseewrcks interessiert. ;)


    Tim


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    Svendborg 19-21.8.2011


    Hallo, hier endlich mein Bericht von unserer sog. „Wracksafari“ 2011. Zur Entstehung ist zu sagen, dass der Ursprüngliche Plan bei Anschaffung der Spirit mal war, mit den entsprechend leistungsfähigen RIBs eine Rundtour mit Zelten und Grillromantik zu machen. Die mangelnde Verfügbarkeit geeigneter Boote um wirklich Strecke auch bei suboptimalem Wetter zu machen führte dann zu der Abänderung des Planes in den Besuch eines Campingplatzes.


    Da eigentliche eine Menge Kleinboote kommen sollten fiel die Wahl des Tauchplatzes auf die vier Schnellboote in der Lunkebugt bei Svendborg. Die Wracks liegen äußerst anfängertauglich geschützt und flach und nahe beieinander. Die zu erwartenden Wassertiefen gehen nur bis ca. 10m.


    Ein Termin wurde lange im Voraus gefunden, viele sagten sich an und dann aus den unterschiedlichsten Gründen wieder ab. Schließlich ereilte und dann noch eine äußerst ungünstige Windvorhersage und so kam es schließlich zu einem gewissen Ungleichgewicht von anwesendem Tauchverstand und vorhandenen Wracks. Im Klartext: Praktisch nur die wetterfeste Tecfraktion trat an aber leider gab es nur absolut Sportitaugliche Wracks in der Gegend. ;)


    An Booten blieben am Ende Dieter und ich übrig. Peter wollte auch in der Gegend sein und versuchen, einmal mit seiner Chartertauchtruppe vorbeizuschauen. Alle Boote sollten auf eigenem Kiel nach Svendborg überführt werden.


    Für Neil, ThommysEmme und mich begann das Wochenende somit im strömenden Regen bei ganz schön viel Wind am Freitag um 1400 Uhr in Gelting Mole. Wir schleppten eine Menge Equipment an Bord, denn es waren ja mindestens fünf Tauchgänge geplant und zwar ohne Nachfüllen. Ca 1500 Uhr verließen wir dann Gelting Mole in Richtung Svendborg. Aufgrund angesagter und auch anwesender 6-7 und vielleicht auch mal ner Böe mit mehr aus West hatte ich statt der 36 sm langen kürzesten Verbindung einen Kurs ausgesucht, der uns über 44 sm an Mommark, Fynshav und Dyreborg vorbei nach Svendborg bringen sollte. Der Vorteil an diesem Kurs: Entweder Landschutz oder Wind und Welle mehr oder weniger von hinten.


    Wir tuckerten also mit 11 Knoten sehr gemächlich schräg gegenan bis Kalkgrund und liefen von dort mir guten 20 Knoten nach Kegnaes, wo wir Landschutz bekamen und dann mit 25 Knoten zur Tonne Pöls Rev weiterfuhren. Hier gingen wir dann bei Pöls Huk unter Landschutz der Insel Als und fuhren dann mit 30 Knoten weiter nach Mommark, wo wir Dieter besuchen und eine Pause machen wollten. Ca. 1600 Uhr waren wir da.


    [Blocked Image: http://www.bluespirit.de/pics/IMG_0186.jpg]


    Der Hafen war allerdings leer. Dieters Kutter lag an seinem Platz und war abgeschlossen. Nur Ute stand mit ihrem Auto vor dem Kutter und schlief auf dem Fahrersitz. Nach kurzem Hallo entschieden wir uns, Ute kurzerhand an Bord zu nehmen und nicht auf das Eintreffen des tauchenden Rests zu waren. Kurz von 1700 verließen wir Mommark mit ein paar Buddeln mehr, einer Kiste Bier zusätzlich und Ute samt Equipment in Richtung Fynshav. Von Fynshav überquerten wir den kleinen Belt mit schräg achterlicher Welle in Richtung Lyö. Bei 25 Knoten war das eigentlich eine ganz kommode Überfahrt bei inzwischen strahlendem Sonnenschein aber immer noch reichlich Wind. Sogar ein wenig Wellenreiten mit der dicken Spirit war möglich. In Lee von Lyö ging es dann nach Norden in die Bucht bei Dyreborg. Hier sollte ein Wrack namens Prinsen äußerst geschützt (und äußerst flach) liegen.


    Nach kurzer Suche fanden wir auf flachem Grund ein deutliches Wrackecho mit dem Sidescan. Da inzwischen richtig viel Wind war entschied ich mich, nur eine Boje zu setzen und an Bord die Ankerwache zu übernehmen. Es war sicher auch die dieses Jahr allgegenwärtige Rüsselpest im Spiel...


    [Blocked Image: http://www.bluespirit.de/pics/PRINSEN2.PNG]


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    Gegen 1800 warf ich also die drei Tauchers über Bord, nicht ohne Neil meine Kamera in die Hand gedrückt zu haben. Nach einem kurzen Tauchgang bekam ich dann Bericht: Kleines Fischerboot, teilweise verschlammt, noch recht gut in Schuss. Ich schloss für mich: Absolutes Ausweichwrack. Zwar ganz nett aber klein, unspektakulär und flach. Allerdings: Perfekt geschützt bei allen S-W-N-lichen Winden.


    Gegen 1900 waren alle wieder an Bord und es ging auf die letzte Etappe. Ich telefonierte mit Pudding, der bereits SüdLicht und die Hütten auf dem Campingplatz Vindebyöre in Empfang genommen hatte und kündigte unsere Ankunft für so 2000 Uhr an. Auf dem Weg wurde es kurz der vor Einfacht zum Svendborgsund tatsächlich noch einmal etwas spanneng, da die Wellen sehr steil und teilweise bald über 2m hoch wurden. Zwei oder drei mal geriet die Nase der vollbeladenen Spirit im nächsten Wellenkamm unter Wasser und schaufelte einiges davon ins Boot.


    Um 2000 in etwa machten wir dann in Vindebyöre fest, wo wir von SüdLicht und Pudding in Empfang genommen wurden. Schnell wurde das nötigste entladen und in die Hütten gebracht. Inzwischen hatten wir auch erfahren, dass Dieter von Mommark ausgelaufen war und den Campingplatz so um 2130 Uhr rum mit PhilipausHamburg und Joern_K eintreffen wollte.


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    Der Abend wurde somit bei Puddings phänomenaler Beköstigung gemütlich ausklingen gelassen. Wir waren alle etwas müde und so fielen die meisten von uns recht schnell ins Bett, während SüdLicht noch einen Nachttauchgang im Sund machen wollte... Autofahrer...


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    Der Samstag empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und 4-5 Bft aus West. Es wurde Puddings legendäres Schlosserfrühstück genossen und anschließend wurden die Boote vorbereitet. Wir vereinbarten, einige Positionen für Dieter mittel Sidescan zu prüfen und zu markieren.


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    Nach dem Aufbruch wurde zunächst ein versunkener Fischkutter in Troense gesucht. Wir haben zwar etwas wrackiges gefunden, beschlossen jedoch, dass e sich um ein absolutes Ufer-Ausweichwrack handelte. Vielleicht etwas für einen Nachttauchgang vom Strand. So fuhren wir weiter in die Lunkebugt.


    Das erste Schnellboot mussten wir nicht suchen, es war freundlicherweise mit einem weissen Kanister markiert. Wir überprüften es kurz mit dem Sidescan und schickten Dieter sodann zu dem Kanister. Da ich FÜNF Wrackpositionen auf meiner NAvionics-Karte hatte, hatte mich ein wenig das Jagdfieber erfasst und ich wollte doch zu gerne ein fünftes Schnellboot finden. War aber nix. Schon die dritte Position blieb eine Niete. Somit hatten wir in kürzester Zeit vier Schnellboote aufgespürt und entschieden und (von West nach Ost) an dem dritten Schnellboot unseren ersten Tauchgang zu machen.


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    Während ich mit Nasenbluten beim Abtauchen kämpfte (leidiger Nebeneffekt des Schnupfens bei mir), fanden wir dort einen auf ebenem Kiel stehenden Schnellbootrumpf vor. Aufbauten gab es nicht, außer einer Stahlplatte in etwa auf Höhe der Brücke backbord, in der eine Reihe großer Öffnungen geschnitten waren. Ich wunderte mich und beschloss, bei den Schnellbooten noch einmal nach einem Bootstyp mit einer solchen Fensteranordnung zu suchen. Gepanzert war da auch nichts, so dünn war das Material bereits. Vielleicht auch nur eine Art Aufstellhilfe zum Schweissen oder ein anderes Relikt aus der Bauphase. Das Boot war nett bewachsen, die Sicht war mit 2-3m nicht überragend und es gab einige Dorsche am Wrack zu begucken. Ansonsten nichts besonderes.


    Nach dem Tauchgang begrüßten wir Peter, der inwzwischen auch am Tauchplatz eingetroffen war. Erneut versuchten wir, das vermisste Schnellboot an der leeren Kartenposition zu finden, doch das Suchmuster blieb erfolglos. So markierten wir dann nach kurzer Abstimmung das Boot Nr. 3 (das zuvor von uns schon betauchte) für den zweiten Tauchgang von Dieter und steuerten selbst das Wrack Nr. 2 an.


    Wir fanden ein bald 45° nach Steuerbord geneigtes Schnellbootwrack vor. Hier gab es eine charakteristische Panzercalotte und dahinter endete das Wrack abrupt in einem Gewirr von Metalltrümmern und Rohren. Offensichtlich war es gesprengt worden. Die Suche nach dem Heck führte bei mir nur zu verstreut liegenden Trümmerstücken, so dass ich alsbald den Bug weiter untersuchte. Man konnte durch die Sprengung gemütlich von hinten in die Brücke tauchen. Der wenig vertrauenerweckende Zustand einiger Stahplatten, die sich schon bei leichter Berührung bewegten hielt mich allerdings davon ab. Neil nicht, der mich ausgiebig aus den Brückenfenstern angrinste.


    Nach dem zweiten Tauchgang traten wir die kurze Rückfahrt zum Campingplatz an. Unterwegs wollten wir noch das Wrack eines Prahms überprüfen, der im Thuröbund sehr nahe am südlichen Ufer liegt und durch eine Untiefentonne gekennzeichnet ist. Unterwegs fanden wir allerdings plötzlich einen Mast, der noch etwas weiter als bis zu den Salingen aus dem Wasser guckte. Das Revier war leider so dicht mit Seglern besetzt, dass wir unsere wrackräuberischen Tendenzen lieber unterdrückt haben. Auch lag vielleicht hundert Meter entfernt so ein grauer Kutter auf Wache... ;)


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    (Segler)


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    Der Prahm war auch recht unspektakulär. Vielleicht auch mal was für eine Verzweifelungstat vom Ufer aus. Auf dem Rückweg trafen wir die andere Truppe bei Troense wieder und passierten auf dem Weg noch einen Schweinswal. Recht großes Exemplar, wie ich fand.


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    Der Abend brachte dann die obligatorische Leerung einiger importierter Alkoholica, einen Kurzbesuch von Peter mit Crew und außerdem ein herrliches Chili mit den entsprechenden Chili-Seekrankheitsanekdoten von verschiedenen Seiten, die später eine weitere Fortschreibung erfahren sollten.


    Der Sonntag war dann herrlich. 2-3 Bft aus SO oder so luden uns förmlich zur Rückfahrt ein. Um 1020 Uhr waren Frühstück beendet und Boot beladen, so dass wir auslaufen konnten.


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    Kurz hinter der Sundbrücke hatten wir Dieter eingeholt und übergaben noch etwas fehlgeleitetes Equipment, bevor wir uns mit ca. 30 Knoten in die dänische Südsee stürzten. Dieses mal ging es das Hjortö Löb runter und dann Westwärts nach Söby, wo wir gegen 10.50 Uhr noch eine Wrackposition überprüften. Auch hier wurden wir fündig jedoch halte ich die Beschreibung „Nicht lohnend“ für treffend. Nach einigem Gesuche umkurvten wir dann Skjoldsnaes und schwenkten gen Süden in heimatliche Gewässer ein. Wir überholten Peter, der noch in der Nacht zuvor nach Söby (?) gelaufen war und sprachen den letzten Tauchgang bei Erik ab. An S103 passierten wir noch ein kleines RIB beim Tauchen und setzten dann unsere Boje bei Erik.


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    (Hier noch ein Video von Eric von einem TG am 2.9.2011)
    [youtube]TeyLlydjtEo[/youtube]


    Aufgrund erhöhter Rüsselpest verzichtete ich hier wieder auf einen Tauchgang und unterhielt mich inzwischen mit Peter, nachdem der auch am Tauchplatz angekommen war. Die Kamera hatte Neil wieder dabei.


    Gegen 1300 Uhr hatte ich meine beiden Taucher wieder an Bord. Wir nahmen unsere Boje und überquerten den Bredegrund mit 34 Knoten. Um 1330 srehten wir noch einen Peilkreis vor Wackerballig und lagen schließlich um 1400 Uhr wieder fest in Gelting Mole.


    Zusammengefaßt: Ein schönes, interessantes Wochenende mit einer Menge Wracks aber wenig Taucherei. Zu diesen Wracks müsste ich nun im nächsten Jahr nicht wieder hin aber vielleicht suchen wir uns ja einen anderen Platz aus.


    Tim


    PS: Weitere Videos baue ich nach Bearbeitungsfortschritt bei der Videoschneiderei ein. ;)

    Oh F*ck!!!


    Das sah nicht gut aus. Das ist ja vollkommen an meiner einer vorbeigegangen.


    Naja nun das wars dann wohl mit der Venus. Zumindest erstmal. Also wieder einer weniger.


    Alternativen hatte ich ja schon genannt.


    Aber so ein Dreck, was da wohl passiert ist. Da hätte wohl nicht viel gefehlt und wir hätten ne neue, größere Fri vor Sylt gehabt... Autsch!!! Das tut mir jetzt echt leid für die Leute, die da so viel Arbeit reingesteckt haben.


    ;(