Beiträge von 12stringbassman

    Zitat

    Original von TauchFloh- Du verlierst an Bewegungsfreiheit (sieht man auch am Model, man bekommt nämlich auf einmal so ein breites Kreuz)

    Das mit dem breiten Kreuz schaut zumindest sehr cool aus 8) ;)
    Aber aufgrund der fehlenden Beweglichkeit ist Flasche selber zudrehen fast unmöglich.


    BTW: Der Anzug ist bei mir "fast-ganz-trocken". Das bedeutet, dass ich vor dem Abtauchen nicht nur die Luft komplett rauslassen muss, sondern noch einen Schluck Wasser hinein, sonst kneift's im Schritt bei etwas tieferen Tauchgängen. Wer's mag :-D :D :P

    Das ist ein Anzug mit gasdichtem Rückenzip, oder?
    Ich hatte (naa, hab ihn immer noch) so einen ähnlichen Anzug von Waterproof. Die sind nicht schlecht, verdienen das prädikat "halbtrocken" noch am ehesten. Der Preis ist aufgrund des teuren Reißverschlusses allerdings recht hoch.


    Aber ehrlich, seit ich im leichten, dünnen und beweglichen Trilaminat-Trocki unterwegs bin (auch im Urlaub bei 24°C Wassertemperatur), will ich den Neoprenanzug gar nicht nicht mehr anziehen.


    Mein Empfehlung daher: leg wenige hundert Euro drauf und kauf Dir einen wirklich trockenen Anzug. Du wirst damit länger und mehr Freude haben als an so einem teuren Kompromiss-Dings.

    Zitat

    Original von andy66
    generell ja, der Lochabstand ist fast immer bei 280mm!

    Oder 11" (=279,4mm), oder.... Eine kleine Rundfeile in der Toolbox kann nicht schaden.


    Zitat eines bekannten deutschen Herstellers hochwertiger Backplates: "De Amis schaffed ned so genau!"


    Und die Storage Packs passen dann erst recht ned untereinander :zeter: :wirr:

    Hi Daniel,


    mein Smart Com hatte vor Kurzem ähnliche Allüren:


    Ich wollte nach dem TG das Logbuch auslesen und nix ging mehr, nur Schraubenschlüssel-Symbol. Ab zum Händler und eingeschickt, nach 10 Tagen kam das Gerät mit neuer Batterie zurück (diese war vor dem Vorfall bei 78%).
    9 TGe später hat er sich schon beim Flasche aufdrehen verabscheidet. Nach einem unfreiwilligen Tabellen/Bottom-Timer-TG (auch mal wieder nicht schlecht ;-) ) wieder eingeschickt und nach 2 Wochen bekam ich das Gerät mit neuer Platine samt neuer Batterie zurück. Seitdem (ca. 40-50 TGe) keine Probleme mehr. Der Service bei Uwatec ist seit der Übernahme durch Johnson-Outdoors deutlich flotter als früher.

    Ich habe meine Cordura-Taschen mit Förderbandkleber (SC4000, den 2000er gibt's nicht mehr, zu giftig) auf einen TLS350 aufgeklebt und das hält seit einem Jahr und es zeigen sich keine Ablösungserscheinungen.

    Ich tauche (nicht nur im Urlaub) ein Monoflaschen-Wing von DIR-Zone. Das kann ohne STA getaucht werden. Es sind links und rechts neben der Mitte zwei Kunststoff-"Würschte" eingenäht, die die Flasche am kippeln hindern sollen.
    Die hab ich allerdings entfernt, da mein Blech keine Schlitze für Spanngurte hat und verwende statt dessen einen STA von V4Tec. Der trägt nur 2mm mehr auf als ohne. Außerdem kann man schön Bleistangen seitlich dranschrauben, wenn es erforderlich sein sollte.

    Erfahrungsbericht:


    Ich war Ende Februar /Anfang März in Ägypten zum Urlaubstauchen. Ich habe alles dabei gehabt, was ich auch hier beim "richtigen" Tauchen dabei habe.


    Ausnahmen:
    1. Nur eine erste Stufe am Rückengerät. Die Longhose wurde mittels Winkeladapter nach unten umgeleitet. Der Rest hat super funktioniert.


    2. Beim Unterzieher habe ich die warmen Boots und die Funktionsunterwäsche weggelassen. Ansonsten war der Weezle bei 20°C Wassertemperattur und Tauchgängen mit 90min Dauer grad recht. Vor allem beim Umziehen im saukalten Wind. Für den Sommer (Luft und Wasser >22°C) würde ich allerdings einen dünneren Unterzieher bevorzugen. Argon-Flascherl war auch ned dabei (ich hab nämlich gar keins :O )


    3. Nur eine Kopfhaube und davon auch nur die dünne. Keine Handschuhe.


    4. Monoflaschen-Wing und Singel-Tänk-Ädäpter.


    Ansonsten alles wie sonst auch: Schweres Blech bei Condor sind 30kg Tauchgepäck frei :D ), Tütentrocki, Tanklampe, Spool, SMB, Reserve-Maske (deren Vorführung hat beim Check-Dive zum sofortigen Abbruch des Checks geführt :-D ab diesem Moment wurde normal weitergetaucht). Sogar der Stage-Regler und das Rigging-Kit kamen zum Einsatz (eine einzelne 80cuft. aufm Rücken ist manchmal halt schon ein bisserl knapp, gell ;) )


    Fazit: Sporttauch-Ausrüstung? Was ist das? Warum umständlich wenn's ganz einfach aus so geht?

    Ich mach das so: Doppelender am Schnürl einklippsen und mit rechter Hand Leine auf Zug halten (Karabiner mit Zeigefinger an der Handfläsche festhalten). Spool mit linker Hand halten und mit Ringfinger und Daumen der rechten Hand gegen den Uhrzeigersinn drehen. Ergibt automatisch eine schön langsame Aufstiegsgeschwindigkeit ;-) Krämpfe hatte ich dabei bisher nicht.
    Ich verwende übrigens u.a. deshalb Nasshandschuhe, weil an den Trocki-Gummi-Dingern die Spule beim Boje-Schießen festbappt und nicht flutscht.
    Auch ich wickle die Schnur nach dem Tauchgang nochmal neu, damit es beim nächsten mal keinen Salat gibt. Und nicht nach Omas Methode :P

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    Original von D-A-SAls Dämmmatten hab ich offenzellig geschäumtes PU Material mit 50mm genommen, das - nebenbei erwähnt - verdammt teuer war, aber auch viel Energie schlucken kann. Hab das von einem Schallschutzfritzen bezogen. Geschlossen geschäumte Matten bringen wohl wenig!


    Machs billiger: Isover SSP2


    Ich habe das in meinem früheren Leben sehr häufig benutzt, als ich meinen Lebensunterhalt mit der Planung von Tonstudios verdiente.
    Noppenschaum bringt übrigens auch nichtg viel. Jedenfalls verspricht die Optik mehr akustische Wirkung, als das Material halten kann.
    Mehr als 100% der eintreffenden Schallenergie kann ein Absorptionsmaterial übrigens nicht schlucken, egal was der Schallschluckfritze erzählt. Die Dicke (und noch ein paar andere Kleinigkeiten) des Materials entscheidet über die Tiefe der Frequenz, die noch gut absorbiert wird.

    Zitat

    Original von Frank2007Mh, wozu brauchst Du denn noch einen Adapter bei dem Club Arctic?


    Passt doch völlig ohne recht gut, oder hat das Heser Plate keine passenden Schlitze?

    Hat's nicht. Und ich hatte vorher testweise ein geliehenes H-Plate mit Pioneer-Wing ohne STA nur mit Gurten durch die Schlitze und fand das einfach zu umständlich und kippelig.


    BTW: Auf das Heser-Plate, so schön es auch gearbeitet ist, passt kein DZ-Storage-Pack. Jedenfalls nicht mit Schrauben. Die Lochung iat zu weit. Ein Halcyon-Pack passt allerdings. Nur für den Fall, das jemand auf die selbe Idee kommen sollte, sie ich....

    Wenn ich aus meinem bescheidenen Erfahrungsschatz noch folgendes beisteuern dürfte:


    Das Halcyon Eclipse hat keine Schlitze für Flaschenspanngurte, die Verwendung eines Singel-Tänk-Ädäpters (STA) ist somit obligatorisch.


    Das DIR-Zone Cup Arctic hat diese Schlitze und zusätzlich links und rechts neben der Mitte auf der Rückseite eingenähte Kunststoff-Würschte, auf denen die Flasche aufliegt und dadurch stabilisiert werden soll. Ohne STA ist das nämlich sonst eine kippelige Angelegenheit.


    Will man das DZ jedoch mit STA verwenden (weil z.B. das Backplate keine Schlitze hat), müssen die Würschte raus, da sonst die Bolzen des STA zu kurz sind. Geht aber ganz einfach: zwei kleine minimal-invasive Schnitte, Würschte rausziehen und Schnittkanten mit Feuerzeug verschmurgeln.

    Öha, Divemaster78!
    Die DIR-Fraktion schreibt doch niemenden etwas vor. Wie kommstn da drauf? ;-)
    Sie bietet jedoch dem interessierten und unvoreingenommenen Taucher verschiedene durchdachte und ganzheitliche Lösungen an.


    Bungees: Ich kenne einen Taucher, der von seinem sündhaft teuren OMS-Wing die Strapse abgemacht hat, damit er den unterschiedlichen Auftrieb von voller und leerer Stage durch herumschubsen der Luft in der Blase ausgleichen kann. Mit den Gummibänseln geht das nämlich nicht. Jetzt hatte er aber das Problem, dass an dem OMS-Bungee-Wing der Faltenschlauch des Inflators an der Unterseite angeflanscht ist und er die Luft nur rausbekam, wenn er sich aufrichtete. Jetzt hat er sich ein Bungee-loses OMS-Wing gekauft und das alte bei Iehbäh verkloppt.....


    Fazit: Bungees sind kein Frevel, aber suboptimal und können daher weggelassen werden

    Die Frage "Gibt es ein Wing, dass sowohl für Mono- als auch für Doppelflasche verwendet werden kann" wird öfter gestellt. Es gibt tatsächlich Hersteller, die von sich behaupten, Wings herstellen zu könne, die für beides geeignet wären. Ich bin da skeptisch.


    Eine Wingblase, die für eine Monoflasche geschnitten ist, würde von einer Doppelflasche einigermaßen plattgedrückt werden, da bleibt dann nicht mehr viel vom Auftrieb übrig. Vor allem, wenn es eine D12 oder größer ist.
    Eine (evt. schmale) D7 geht vielleicht grad noch so, ist aber sicher grenzwertig.


    Schraubst Du an ein Doppelflaschen-Wing einen Single-Tank-Adapter samt Single-Tank dran, wird sich die halb gefüllte Blase Unterwasser um die Flasche wickeln und Du kriegst die Luft nicht mehr ordentlich raus.


    Fazit: Taucht nix!


    Ich hab an meiner Heser-Backplate ein Monoflaschen-Wing von DIR-Zone (18L Cup Arctic) und Adapter von V4Tec dran und bin sehr glücklich damit. Sicher keine billige Lösung, aber preiswert!
    Für eine D12 würde ich dann ein breites 18-20L (bzw. 40lbs) Wing nehmen. Hab ich schon probegetaucht, ist sehr angenehm und langt locker auch noch für Stages. Ob nun DIR-Zone oder Halcyon (oder was ganz anderes), ob Hufeisen oder Kringel-förmig (torisch!) ist sicher Geschmacksache.