Wracktauchen -Die interessantesten Tauchgänge in der westlichen Ostsee

  • Kurzbeschreibung:


    Wracktauchen gehört zu den faszinierendsten Freizeitbeschäftigungen in den norddeutschen Gewässern.


    Ingo Oppelt ist seit vielen Jahren ein erfahrener Wracktaucher und hat unter mehreren hundert Wracks, die es in der westlichen Ostsee gibt, die vierzig interessantesten herausgesucht und sie mit Text, Zeichnungen, Fotos und Positionsangaben beschrieben.


    Jeder Taucher, unabhängig ob er sich vorwiegend für Fische und Bewuchs, Kriegsschiffe, Frachter, Yachten, oder Segelschiffe interessiert, kann sich mit diesem Informationsbuch bestens auf Tauchausfahrten in der Ostsee vorbereiten. Durch Vorkenntnisse wird jeder Wracktauchgang zu einem noch schöneren Erlebnis!


    Übersichtskarten der einzelnen Seegebiete ermöglichen die Zusammenstellung von bis zu mehrtägigen Expeditionstouren, ebenfalls sind Kontakte zu Charterschiffen angegeben.


    Rezession:


    Schön, dass es 12 Jahre nach Stefan Baehrs Buch "Wracktauchen in der Ostsee", das leider inzwischen weitestgehend vergriffen ist, wieder ein Buch gibt, dass sich mit diesem Thema auseinandersetzt.
    Neben einigen bereits bei Stefan beschriebenen Wracks sind auch "neue" hinzugekommen. Die Beschreibungen sind durchweg detailiert und mit Zeichnungen und Fotos versehen. Ob es jetzt wirklich die 40 interessantesten Wracks sind, muss jeder selbst herausfinden, imho fehlen einige bzw. sind Wracks aufgeführt, die ich persönlich als "zweite Wahl" empfinde. Aber so ist für jeden Erfahrungsstand und Geschmack etwas dabei.


    Ein Bonus ist die Beschreibung von Wracks in der Nordsee (Uboot der Kaiserlichen Marine, Fischdampfer "Moltke)". Insgesamt gesehen hielt sich der Fehlerteufel auch vornehm zurück.


    Meiner Meinung nach sollte dieses Buch nicht im Regal eines Wracktauchers fehlen.


    Produktinformation:


    Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
    Format: 16 x 24 cm
    Sprache: Deutsch
    Verlag: Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg


    176 Farb-Unterwasserfotos
    42 Wrackzeichnungen
    6 Seekartenausschnitte von Flensburg zum Darß.


    ISBN: 978-3-7822-0953-3


    Preis: 24.90 EUR

  • Ich fand das Buch bei durchstöbern auf der Boot auch sehr gelungen. Wollte es mir eigentlich bei meinem zweiten Besuch auf der Boot (Mittwochs zum DG-Treffen) kaufen, habe es dann aber total vergessen. Nun ärger ich mich und werde es nun bestellen.

  • Ich kann das Buch sehr empfehlen, es ist sehr gut recherchiert und basiert wirklich auf vielen Tauchgängen des Autors an den Wracks, der mit Leib und Seele Wrachtaucher ist. Toller Bilder, tolle Wrackzeichnungen. Ein Wrackbuch mit Herz, das in jede Bibliothek eines Wracktauchers und der Nordlichter-Gemeinde gehört, rundum gelungen, insbesondere weil wie Mike schon sagte, einige neue Wracks hinzugekommen sind.


    Um es mal in der Börsensprache zu sagen: Kaufen und dann Halten!


  • Einen größeren Bock hat Ingo leider doch geschossen.


    Bei der "Kommodore Krause", die übrigens "Lotsenkommandeur Krause" (Lotsenkommodore Krause, Lotsenkapitän Krause, Lotsenkommandant Krause sowie Kommodore Krause werden immer wieder genannt, sind aber falsch) hiess (oder in Marinekreisen Tai Tai), liegen zwischen angegebenen Versenkungsdatum (3. Mai 1945) und tatsächlicher Versenkung (24. Mai 1966) mehr als 21 Jahre.


    Sie wurde auch nicht durch einen Bombenangriff sondern von der Marine als Übungsobjekt für Taucher im damaligen Sperrgebiet Neustädter Bucht versenkt.

  • Ähm, was hat die BSH-Datenbank mit der Geschichte eines Wracks zu tun? Hast du schon mal gesehen, welche Informationen über ein Wrack in der Datenbank enthalten sind?


    Das steht so z.B. in der Flottenliste und bei Koop/Breyer: "Die Schiffe, Fahrzeuge und Flugzeuge der deutschen Marine von 1956 bis heute", dem Standardwerk über die Geschichte der Bundes- und der Volksmarine von 1956 bis Mitte der 90er. Weiterhin ist das Wrack erst seit Ende der 60er Jahre in den Seekarten eingezeichnet.


    Allerdings ändert sich dadurch nicht die Beschreibung des Wracks an sich. Krause ist nun einmal ein Schrottplatz.