Beiträge von bubblekönig

    Monsta ;(


    die Frage wäre doch eher wie man(n) auf den max. zulässigen pO2 von 1,6 (bzw. 1,4, bzw. 1,3 bzw. noch weniger) gekommen ist :-). Die Kameraden von der militärischen Fraktion rechnen durchaus auch mal mit 2,0 oder gar 3,0.


    Also wenn ich mal so ein halbes Stündchen mit O2 auf 6 m gehangen habe ist es bei mir noch nie zu einem Ohrenklingeln gekommen (vielleicht hatte ich ja auch immer gute Tage oder bin der sauerstoffunempfindliche Typ *fg)


    Interessant ist es da mal sich Tauchunfälle in dem Bereich anzuschauen und insbesondere wie lange es bei welchem pO gedauert hat bis es tatsächlich zu Krämpfen gekommen ist. Wenn man sich diese Zahlen anschaut liegt 1,6 , so glaube ich zumindest, relativ sicher.


    Also immer locker durch die Hose atmen 8)


    und bei einer Abweichung von mehr als 1 % den Tauchgang neu planen oder das Gas verwerfen !

    [quote]Original von Monsta
    Schöne Diskussion übrigens :D



    Das Ergebnis ist grausam! Und bei den Sauerstoffmessgeräten wird der Messfehler sogar mit 1-1,5% angegeben, alles was darunter liegen würde, würde ich bei Geräten mit einem Ladenpreis unter 500 EUR auch gar nicht glauben. Helge hat eine gute Selbstbauanleitung auf seiner Homepage, da wird es denjenigen, die wissen wo beim Lötkolben die warme Seite ist, schnell klar woher die Fehler kommen. Sensor, Meß-Anzeige, etc. - alles Fehler, die sich im Wurst-Käse-Szenario addieren.


    Moin Monsta,


    Danke für die Blumen :-) . Natürlich hat mich die Genauigkeit meines Sauerstoffmessgeräres auch interessiert. Habe in Nitrox- und Rebreatherkursen die Schulungsteilnehmer die Kursteilnehmer mit zwei "hochwertigen" und mit meinem Meßgerät messen lassen. Die Abweichung der Meßwerte war immer < 1%.
    Interessant ist es aber zu betrachten woher die Abweichungen bei der Gasanlyse kommen; m.E. sind es überwiegend Fehler die mit der Art der Gasentnahme, mit Fehlern über die Temperatur oder mit Bedienungsfehlern zu tun haben.


    Gasentnahme


    Genau genommen handelt es sich bei der Messung mit einer "micro fuel cell" um eine Partialdruckmessung. Der Luftdruck wird mit der Kalibrierung kompensiert; ein Druck in der Entnahmeeinrichtung welcher höher als der Luftdruck ist führt hier unweigerlich zu einem Fehler. Oft wird das Messgas mit einem viel zu hohen Druck abgeströmt !Hinreichend ist ein kleiner Volumenstrom bei minimalem Druck


    Temperatur, hohe Luftfeuchtigkeit


    Große Schwankungen in der Umgebungstemperatur führen auch zu einem nicht zu vernachlässigenden Messfehler. Z.B. Gerät lag im Auto in der Sonne.


    Bedienungsfehler


    Vielen ist die Wirkungsweise des Sensors und insbesondere seiner Ansprechzeit (i.d.R. ca. 5 sec. bis 90 % des Endwertes) nicht bewusst.


    Kurz zusammengefasst :


    - Gasentnahme unter niedrigst möglichem Druck
    - starke Temperaturschwankungen vermeiden
    - warten bis sich der Messwert im Display stabil "eingependelt" hat


    Die sich ergebenden Fehler über die 3 v.g. Punkte sind in der Regel deutlich größer als die Meßfehler die sich über Verstärkerschaltungen und Displays ergeben; dabei spielt es keine Rolle ob die Geräte nun 100 oder 500 Teuronen kosten !

    Hallo Elke,


    echt cool die Filmchen :-)


    Hoffe das ich es im Oktober an die Haven schaffe.


    Habe seit einigen Monaten meine Tauchführerlizenz für Ligurien.
    Also, falls mich einer Mieten möchte.... *fg


    Liebe Grüße


    Helge

    Hi Micha,


    also ich mache seit 2002 Tauchkurse mit Kiddies. Für Kindertauchkurse gibt es Standards die zum Beispiel die von Dir angschnittene Thematik der Auswirkung auf den Knochenbau und natürlich auch Kälteproblematiken etc. berücksichtigen.
    Eigentlich ist für die Ausbildung von Kid`s auch eine spezielle Ausbildung erforderlich; in dieser Ausbildung wird eigentlich sehr detailiert über diese Punkte gesprochen.
    Einer meiner jüngsten Tauchschüler hat geht seit mehreren Jahren regelmäßig mit mir tauchen und hat vor kurzem sein CMAS Junior *** abgelegt; es besteht die Möglichkeit dieses dann (wenn er 14 ist) in CMAS * umzuschreiben. In den Sommerferien war der Kleine mit seiner Mutter in Ägypten tauchen; ich hatte da auch überhaupt keine Bedenken da die Mutter eine gute und umsichtige Taucherin ist und sich natürlich auch mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Ich würde Dir da das entsprechende Buch von Dr. Dietmar Lüchtenberg empfehlen.
    Es gibt eigentlich nichts schöneres als mit Kiddies gemeinsam die Unterwasserwelt zu entdecken ! (ausser vielleicht mit einem TMX und Deinem Scooter durch den Bodenssee zu choppern :-) ). Mache Dich einfach schlau zu diesem Thema und es wird Dir und Deiner Tochter
    viele wunderschöne und unvergessliche Erlebnisse bescheren !

    @ elke also ich finde es auch sehr schön das wir darüber gesprochen haben =)


    aber ich denke wir sollten da noch mal ein paar Räucherstäbchen anzünden und uns bei einem grünen Tee im Kreis zusammensetzen :


    ich vermute das es sich um ein von allen verkanntes Gerät handelt; meinen Informationen nach hat die CIA die Ideen und Konstruktion vom russischen Geheimdienst gestohlen !
    In Wirklichkeit schließt man das Gerät gar nicht an eine "Flasche" an; der Anschluß der uns als Anschluß für die Flasche vorgegaukelt wird, muss mit einem Blindstopfen versehen werden. Man(n) und Frau natürlich auch kann dann stundenlang aus dem Biofilter atmen.


    Mike könnte es die geniale Weiterentwicklung eines unbekannten Rebreather russischer Herkunft handeln ?

    so ein O-Ring ist recht leicht zu fertigen ! :Haare:


    Mit ein bisschen Geschick kann ma ja auch aus einem Gummibärchen mit Hilfe von einem Schlüßelring und einem Hammer ein Kondom dängeln.

    für weitere 199 Dollar gibt es da noch eine tolle Option für das Gerät; je nach Wunsch des Nutzers schmeckt die Luft dann nach Orange oder Zitrone :hammer:
    des weiteren ist noch eine Modifikation in Arbeit : in das modifizierte Gerät kann eine handelsübliche Zigarette integriert werden; auf Knopfdruck wird der Nutzer dann mit Zigarettenqualm seiner Marke versorgt :wirr:

    Mike


    die von mir zitierte GUV-Vorschrift GUV R-2101 "Tauchen mit Leichttauchgeräten" findet Anwendung bei "Tauchern in Hilfeleistungsunternehmen" ; also DLRG, Wasserwacht .........


    Also trifft diese Vorschrift auf Vereine und gewerbliche Tauchschulen keinesfalls zu !


    Ich wüsste offen gestanden nicht welche gesetzlichen Bestimmungen (das könnte je nach Bundesland auch variieren) für einen Verein und welche für eine gewerbliche Tauchschule zwingend sind.

    iiiMadMaxiii


    musste erst mal überlegen wer gemeint sein könnte; also auf das könig lege ich schon wert :loool: , du bekommst ja auch deine vielen i`s :rofl:


    leider weiss ich das nicht; würde es aber in der Kompressor-Werkstatt deines Vertrauens probieren


    je nach Hersteller des Systems können es unterschiedlich viele Prüfröhrchen sein durch die die Luft strömt; dazu gehört noch ein Entnahmesystem für einen definierten Durchfluss

    Hallo Mike,


    interessant ist es eigentlich nur die Frage zu diskutieren wie und wie oft die Werte nach Norm (von Dir genannt) geprüft bzw. zu messen sind. Wie ein privater Betreiber bzw. eine Tauchschule das macht kann ich Dir leider nicht verraten.
    Wie das bei der DLRG, Wasserwacht, Feuerwehr etc. gemacht wird kann ich Dir aber sagen. Dieses ergibt sich u.a. aus der GUV-R 2101 :


    6.10 Der Unternehmer (z.B. die DLRG) hat die vom Atemluft-Verdichter gelieferte Atemluft mindestens jährlich auf Reinheit prüfen zu lassen. Filter sind nach Maßgabe der Betriebsanleitung des Herstellers auszuwechseln. Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich festzuhalten.
    (Die vom Atemluft-Verdichter gelieferte Atemluft ist rein, wenn sie den Anforderungen der DIN EN 12021 "Atemluft für Atemschutzgeräte" entspricht.)


    Die erste Frage wäre also :


    Wie kann ich das eigentlich prüfen ?


    a. über ein Prüfrörchen Messverfahren
    b. über einen Servicebetrieb für Gasanalyse


    Wie funktioniert das ?


    in der DLRG verwenden wir überwiegend das "Prüfröhrchen-Messverfahren". Wir verfügen also über entsprechende Testgeräte mit welchen wir mittels der entsprechenden Prüfrörchen wie folgt überprüfen :


    - Kohlenstoffdioxid
    - Kohlenstoffmonoxid
    - Nitrose Gase
    - Öl
    - Schwefeldioxid
    - Schwefelwasserstoff
    - Wasserdampf


    Diese Prüfung wird ein mal jährlich durchgeführt und dokumentiert. Nach Reparaturen am Kompressor wird diese Messung auch durchgeführt !


    Plan b. : Falls man nicht die Möglichkeit hat auf ein entsprechendes Messgerät (wie z.B. den Dräger MultiTest) zurückzugreifen kann man die Druckluft, in der Regel in einem 2l-PTG, an ein entsprechend akkreditiertes Labor einsenden. Als akkreditiertes Labor ist mir hier zur Zeit nur Dräger bekannt.


    Ach so 1: Für den privat von mir verwendeten Kompressor verwende ich ebenso die Prüfröhrchen (1x im Jahr).


    Ach so 2: Für die "Einweg-Filterpatronen" wird in der Regel eine Standzeit bei einem definierten Durchfluss angegeben. Zum Beispiel :
    15 h bei 100 l/min bei der MaVoTec-Patrone. Meiner Erfahrung nach wird dieses Verhältnis oft nicht beachtet !
    Wenn man selbst diese cleanfilter mit durch die Gegend schleppt (was ich ja auch mache, wenn ich schon "fremd füllen" muss) muss man eben auch ein bisschen auf die Durchflüsse achten. Wenn das z.B. aus einer Speicherflasche mittels "überströmen", als deutlich höheren als zulässigen Durchflüssen erfolgt, muss man sich nicht wundern wenn mam Aktivkohle- oder sonstige "Brösel" von Sikagel etc. in seinem Gerätschaften vorfindet.


    Ich bilde mir zumindest ein das die Luft, welche ich überwiegen zapfe, die Forderungen nach Norm erfüllt.


    Ich weiss auch das vielen der Zeigefinger nicht gefällt. Aber bei einem Tauchunfall ist davonauszugehen, das die in den PTG`s enthaltene Restluft analysiert wird (je nach Verfahren funktioniert das auch noch wenn nur noch 1 bar in der Flasche ist). Ich möchte wirklich nicht Betreiber oder für den Betrieb verantwortlich sein wenn da eine miese Analyse rauskommt. Der eine oder andere Tauchsportverein oder auch gewerbliche Füllanlagenbetreiber sollte sich hier wirklich Gedanken machen ! (Ich würde dann mindestens 1 x im Jahr eine Probe weggeben; die Wartungsnachweise und Füllbuch sollten dann auch stimmen).


    Hoffe das alle immer Atemgas in der von mir zumindest eingebildeten Qualität bekommen !

    rainman


    grundsätzlich hat monsta recht und reed-kontakte sind nicht so die raketen und technisch eher noch aus dem zeitalter der dampfmaschine.


    aussetzer im betrieb deuten auf einen kontaktabbrand hin. der kontaktabbrand entsteht vermutlich durch die induktivität des relais; prüfe bitte mal wie folgt :


    - zulässige schaltleistung des reed-kontaktes
    - schutzbeschaltung deines Relais mit freilaufdiode bzw. rc-glied
    - ströme die fließen


    das könnte dein problemchen evtl. schon lösen. ansonsten schicke mir mal ein photo und vielleicht kann ich dir einen adäquaten schalter vorschlagen.


    liebe grüße


    helge

    micha


    finde es sehr aufmerksam von Dir das Du mir ein paar Scooter extrem günstig überlassen willst ;-)


    Zwei drei Fragen hätte ich da noch; habe mir den Link von Eki angeschaut und dort sind drei sehr schöne Zeichnungen zu finden. In den Zeichnungen gehen sechs Leinen an die Oberfläche. Diese sind aber nicht näher erläutert.


    1. Gibt es eine fest installierte Abstiegsleine ?


    2. Gibt es Decoriggs ? Wenn ja wieviele auf welchen Tiefen ? Ist dort viel Traffic ?


    3. Wenn man an der Backbord-Nock direkt abtaucht auf schätzungsweise 53 m, wie lange braucht man etwa zum Heck bei gemütlicher Schwimmgeschwindigkeit (ohne Scooter *fg) ? Bzw. wieviel meter sind das etwa ?

    micha


    Danke für den Hinweis mit den Mondfischen; werde mir überlegen ob ich nur Deko mache :-). In welchen Tiefenbereichen kann man die sehen ?
    Mal schauen ob ich ein paar Scooter für uns bei ebay finde ;-)

    Hallo,


    durch Zufall bin ich gerade auf diesen Beitrag gestoßen. Mein Eindruck ist, das diese Normierung von dem einen oder anderen deutlich unterschätzt wird !


    EN 14153-1 "Supervised Diver"
    EN 14153-2 "Autonomus Diver"
    EN 14153-3 "Diveleader"


    wie beschrieben, und


    EN 14413-1 "Scuba Instructor - Level 1"
    EN 14413-2 "Scuba Instructor - Level 2"


    und auch


    EN 14467 "Tauchsportdienstleister"


    sind kein "typisches deutsches Machwerk"; sondern eine Europanorm. Sicherlich ist es diskussionsfähig ob es sich hierbei um den kleinsten gemeinsamen Nenner handelt oder nicht.


    Nicht diskussionsfähig ist ob dieses Regelwerk von deutschen Gerichten verwendet wird und dort entsprechende Beachtung findet; zwei aktuelle Fälle zeigen das ganz deutlich ! Die Bewertung von taucherischem Können erfolgt nach dieser Norm.


    Auch wird dieses Regelwerk mittlerweile bei Versicherungen angewendet. Falls Taucher sich außerhalb Ihres "Könnens" bewegen und dabei verunfallen können Versicherungsleistungen verweigert werden.


    Mein Fazit daraus (EN14153/EN14413 :


    - jeder möge sein "Können" nach dieser Norm einschätzen
    - die EN machen Tauchscheine transparenter
    (auf welchem Level auch immer)


    Mein Fazit daraus (EN14467) :


    - es ergibt sich eine Rechtssicherheit für Tauchbasen und Taucher
    - im Falle einer juristischen Auseinandersetzung gelten ganz klare EN als anzuwendende Mindestanforderung