Beiträge von Taucher Tom

    Hiermit rufe ich ( ernstgemeint! ) zu einer Umlage bzw einer Beteiligung der user an den Kosten für den neuen Server auf!


    Wenn hier schon ein Forum zur Zufriedenheit Aller ohne Werbeblocks etc. zur Verfügung gestellt wird, dann bin ich als User auch bereit einen Beitrag für die Neuanschaffung zu leisten.


    Schick mir eine pn mit Kontodaten, stell sie online oder gib mir Deine Adresse, dann geht was per snailmail raus.


    Danke für den Aufwand den Du betreibst!


    Tom

    Hallo Frank,


    klar ist: Zuviel Training kann bestimmt nicht schaden und nach der Prüfung fängt das eigentliche Training erst an.


    Zur Veranschaulichung der Mindestanforderungen hab ich mal die Ausbildungs-Richtlinien der NACD (NSS CDS praktisch identisch) kopiert.


    Gerne diskutiert wird immer die Frage, ob es sinnvoll ist, die komplette Ausbildung an einem Stück durchzuziehen, aber hier war´s ja "nur" bis zum Intro


    THE NACD PHILOSOPHY: Quality Training, Safe Techniques, and Respect for the sub aquatic cave environment.


    The goal of the NACD is not to encourage people to cave or cavern dive. The responsibility of the organization is to aid interested divers in becoming safe cavern or cave divers and to discourage those who may not meet minimum standards.
    ...




    just my 2c


    Tom



    edit: ehm erstmal ausgeblendet... da hat sicherlich jemand Urheberrecht drauf, da ist dann Copy und Paste nicht so angebracht! Dann lieber einen Link wenn es geht. Sorry! Michl

    sorry, nein! Es geht in Fankreich beim Wracktauchen, insbesondere bei speziellen Sachen leider fast nie wirklich locker zu, deshalb mein Komentar auf die bei der beschriebenen Basis scheinbar vorhandene Flexibilität!


    PS Gott sei Dank ist es beim Höhlentauchen in Frankreich anders...

    Mann, warum sagst Du das denn nicht direkt, das hatte ich vor lauter Physik nicht mehr auf dem Schirm...


    Als ich bei meiner letzten These ankam, also vor dem letzten posting, hab ich zur "Absicherung" mal einen Test gemacht und schoss ein paar Bilder.


    Basis war ein alter Blitz, voll manuell einstellbar, meine D200 und verschiedene Objektive; gleiche manuell vorgegebenen Parameter: Blende und Zeit


    Resultat: Belichtungsergebnis auf den Fotos, bei Brennweiten zwischen 12 und 300mm nahezu identisch.


    Kaum zu glauben, Theorie und Praxis stimmen überein

    hi Olaf,


    reg Dich bitte nicht so auf, denk an Deinen Blutdruck :friede:


    Ich glaube, wir reden hier etwas aneinander vorbei.


    Du hast vollkommen recht, die LEITZAHL ist natürlich unabhängig vom Objektiv!


    Mein ursprünglicher praxisbezogener Ansatz war der, dass die auf einer bestimmten Fläche auftreffende Lichtleistung bei festem Blitz-Abstrahlwinkel zwar identisch ist, die von einer definiert großen Motiv-Fläche reflektierte Lichtleistung je nach montiertem Objektiv (=Brennweite) aber einen unterschiedlich großen Bereich auf dem Sensor belichten muss.
    Wenn dem so ist und da stimmst Du mir oben doch zu:


    Zitat Original von Taucher Tom


    Vereinfacht könnte man sagen, dass bei einem festen Abstrahlwinkel des Blitzes, aber veränderter Brennweite des Objektives, zwar ein großer Bereich angestrahlt wird, das Objektiv allerdings nur einen ggfs kleinen Ausschnitt des angestrahlten Bereiches abdeckt und damit nur einen Teil der Blitzlichtleistung genutzt werden kann.



    Ja richtig!


    Zitat Ende



    dann müsste doch eigentlich die auf eine größere Sensor-Fläche treffende identische (reflektierte) Lichtleistung diese Fläche geringer belichten?


    Wenn dem so sein sollte, dann wäre das natürlich nur ein indirekter Zusammenhang, für die Praxis aber u.U. entscheidend


    Tom


    PS Ich nehm auch gerne die Telefon-Seelsorge in Anspruch

    Hi Olaf, bezogen auf die neuen Blitze wie aus meinem Beispiel den Nikon SB800 hast Du Recht, aber früher hatten die Überwasser-Blitze diese Funktion nicht, sie hatten nur einen Reflektor der auf einen Abstrahlwinkel fixiert war.Genauso verhält es sich heute noch mit den meisten von Dir angesprochenen UW-Blitzen.Vielleicht war daher mein Beispiel schlecht gewählt, sorry.Lies Dir mal folgenden Artikel durch (geklaut bei http://www.piart-plus.de/foto/vorles/kbc.htm )


    Da kannst Du den Zusammenhang besser erkennen.
    Ursprünglich waren Blitzgeräte vom Blitzwinkel her bis hin zu kleinbildäquivalenten (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat") Brennweiten (siehe Kapitel 6. 2. "Eigenschaften") von 35 mm bis 28 mm ausgelegt, was einem Weitwinkelobjektiv (siehe Kapitel 6. 2. 2.) entspricht, weil sie nicht die Möglichkeit boten, den Blitzreflektor der gewählten Brennweite (siehe Kapitel 6. 2. "Eigenschaften") des Objektivs entsprechend dem Blitzwinkel anzupassen. Sollte der Blitzwinkel bei Blitzgeräten nicht angegeben sein, kann man zur Beurteilung der Leitzahl gut und gerne von einem solchen "weitwinkligen" Bereich bei der Herstellerangaben ausgehen.


    Daraus ergibt sich: (ebenfalls dort geklaut)




    6. 2. Eigenschaften



    Ausschlaggebend für den Öffnungswinkel des Objektivs beziehungsweise seine Vergrößerungseigenschaften ist die Brennweite.


    Die Beziehung lautet:


    Vergrößerungsquotient = Brennweite des Objektivs
    Normalbrennweite



    So hat also für das sogenannte Kleinbild (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat") von 24 mm x 36 mm ein Objektiv von 200 mm Brennweite bezogen auf die Normalbrennweite (siehe Kapitel 6. 2. 1. "Normalobjektiv") von 50 mm eine Vergrößerung von 4.



    Folgende Fotos wurden alle vom gleichen Standort aus gemacht, allerdings mit verschiedenen Brennweiten:


    Durch Anklicken der Bilder werden sie einzeln vergrößert gezeigt,
    alle zusammen können HIER vergrößert werden.
    18 mm 28 mm 50 mm
    Brennweite 18 mm Brennweite 28 mm Brennweite 50 mm
    leer
    135 mm 200 mm
    Brennweite 135 mm Brennweite 200 mm



    Qualitatives und dementsprechend preisliches Kriterium ist der kleinste Blendenwert (siehe Kapitel 4. 2. 1. "Belichtungszeit - Blende"), mit dem ein Objektiv arbeiten kann.


    Aus verschiedenen Gründen bietet die Industrie dem sparsamen und unwissenden Käufer Objektive mit relativ großen kleinsten Blendenwerten (siehe Kapitel 4. 2. 1. "Belichtungszeit - Blende") an, also relativ kleinen Eingangsblenden, Anfangsblenden bzw. Anfangsöffnungen.
    Natürlich folgen die Filme mit zunehmender Empfindlichkeit (siehe Kapitel 9. 2. 1.) bei genügender Qualität, aber leider langsamer als relativ schlechte Objektive sich verteuern.
    Abgesehen von der größeren Schärfentiefe (siehe Kapitel 4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe") bei kleineren Anfangsblenden kompensieren inzwischen Digitalkameras an ehesten dieses Problem.



    Als Festbrennweite werden Objektive bezeichnet, deren Brennweite sich nicht verändern läßt.


    Optisch stellen sie das Maximum dar.
    Sie haben:
    * große Blendenöffnungen (siehe Kapitel 4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe")
    * gute Schärfenleistung, also
    * hohe Auflösungen (siehe Kapitel 9. 2. 5. 4. "Auflösung").


    Die in den folgenden Kapiteln bemerkenswerten Eigenheiten bezüglich der Brennweiten gelten natürlich auch für die Einstellung mit dem ZOOM (siehe Kapitel 6. 2. 5.) auf die entsprechende Brennweite.




    Jedes Objektiv hat einen bestimmten Bildwinkel ², der durch den Fassungsrand eingegrenzt und totaler Bildwinkel genannt wird.


    Bildwinkel.


    Stellt man im Abstand der Objektivbrennweite hinter dem auf "unendlich"1) fokussierten Objektiv eine Mattscheibe (oder Transparentpapier) auf, dann projiziert sich auf ihr ein kreisförmig sichtbares Abbild des Motivs als totaler Bildkreis. (Ebenso zeichnet sich ein Bild auf weißem Papier ab.)


    Das projizierte Bild ist an der Peripherie des Kreises unscharf. Für bestimmte Aufnahmeformate konstruierte Objektive lassen nicht die volle Ausnutzung des von ihnen projizierten Bildkreises zu, weil nur der nutzbare Bildwinkel, also die vom Objektiv projizierte Fläche, in der ein scharfes und demnach brauchbares Bild entsteht, für die fotografische Aufnahme verwendbar ist.
    Dabei soll der scharfzeichnende Bildkreisdurchmesser mindestens der Bilddiagonale e (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat") entsprechen.
    Da also die beiden den Bildwinkel einschließenden Strahlen nach den jeweils diagonal gegenüberliegenden Eckpunkten des Bildfelds verlaufen, sind demnach Brennweite f, Bildfeld, Bilddiagonale e (entsprechend des Aufnahmeformates; siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat") und Bildwinkel ² voneinander abhängig. [Der auf den folgenden Seiten angegebene Bildwinkel bezieht sich auf das Kleinbildformat (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat") von 24 x 36 mm.]


    Bildkreis.


    Die Grafik zeigt, daß der nutzbare Bildwinkel ² (gelb gekennzeichnet) immer kleiner als der totale Öffnungswinkel (rot gekennzeichnet) ist.


    Das läßt sich relativ leicht überprüfen: Dazu stellt man sich in einem nicht extra erleuchtetem Raum in Richtung eines Fensters. Die Entfernung sollte so gewählt werden, daß im Querformat beispielsweise die rechte und linke Fensterbegrenzung im Sucher gerade noch erfaßt wird.
    Jetzt entfernt man das Objektiv von der Kamera, hält es an die gleiche Stelle, wo es gerade die Fensterbegrenzung erfaßte und im Abstand seiner Brennweite Transparentpapier dahinter.
    Jetzt sieht man deutlich, daß sich ein größeres Bild zeigt, als es vorher im Sucher sichtbar war.



    Nun ist physikalisch bedingt, daß ein Objektiv unendlich1) weite Objekte in einem Abstand von der Bildebene scharf zeichnet, der gleich der Brennweite ist.
    Unter der theoretischen Annahme, der nutzbare Bildwinkel sei gleich dem totalen Öffnungswinkel, läßt sich dieser Bildwinkel ² berechnen:
    ² = 2±
    Gleichung 1


    ± ergibt sich durch die trigonometrischen Beziehung der Bilddiagonale e (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat") und der Brennweite f:


    tan ± = e
    2 f
    Gleichung 2


    So errechnet sich ² nach der Gleichung:


    ² = 2 arctan ( e )
    2 f
    Gleichung 3


    Hinweis: arctan wird auf vielen Taschenrechnern mit tan-1 bezeichnet.



    Ist nun die Brennweite f des Objektivs etwa so groß wie die Bilddiagonale e (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat"), ergibt sich ein Bildwinkel ², der dem normalen Sehfeld gleicht. Man spricht von einem Normalobjektiv (siehe Kapitel 6. 2. 1.).


    Eine Beispielrechnung für das Kleinbildformat (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat") 24 mm x 36 mm soll die Ausführungen verdeutlichen:


    Die Bilddiagonale errechnet sich folgendermaßen:
    Summe der Quadrate aus Bildbreite und -höhe werden ermittelt
    und daraus wird die Quadratwurzel gezogen, das ergibt: (24 mm)2 + (36 mm)2 = 1872 mm2
    43,27 mm
    Nutzt man als Normalobjektiv 50 mm Brennweite, ergibt sich nach Gleichung 2 für tan ±, also den halben Öffnungswinkel, das Verhältnis: 43,27 mm / (2 * 50) mm ≈ 0,433
    Nach Gleichung 3 wird nun aus diesem Verhältnis (Diagonale e zu Brennweite f) der totale Öffnungswinkel ² ermittelt und man erhält: ≈ 46,79 °



    Seit Einführung der Digitalkameras wird ein Faktor publiziert, der dem Anwender helfen soll, den optisch geübten Bezug zum Kleinbildformat (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat"), auch Vollformat genannt, zu finden.
    Als Bildgröße werden beispielsweise 22,2 mm x 14,8 mm und gleichzeitig ein Faktor von ungefähr 1,6 angegeben.
    Teilt man Bildbreite, -höhe oder -diagonale bezogen auf Kleinbildformat (siehe Kapitel 2. 1. 1. "Bildformat") durch die adequaten Werte der Digitalkamera, ergibt sich ein nahezu exakter Quotient von 1,62, der ausgehend von der Digitalkamera natürlich Faktor wird.


    Dieser Faktor ist damit zu erklären, daß bei gleichem Bildwinkel ² des Objektivs ein Film oder Sensor kleineren Bildformates niemals das gesamte vom Objektiv projizierte Bild aufnehmen kann, sondern lediglich den Bruchteil davon, der sich nach dessen lichtempfindlicher Flächengröße richtet.



    Cropbild.



    Vollformat. Teilformat.
    Dieses Bild zeigt ein Foto, das unter Ausnutzung des möglichen Bildwinkels aufgenommen wurde, also zunächst das "Vollformat".
    Der Rahmen umgrenzt die Bildfläche, die lediglich ein kleineres Bildformat respektive Sensor aufnehmen und demnach auch nur abbilden könnte. Wird nun ein Foto des kleineren Aufnahmeformats (Bildinhalt innerhalb des Rahmens links) auf die gleiche Ansichtsfläche des "Vollformats" vergrößert, wirkt es, als sei zu dessen Aufnahme eine (um beispielsweise Faktor 1,6) verlängerte Brennweite verwendet worden.


    Veränderte Aufnahmeformate bei Einsatz gleicher Objektive zeigen also verschiedene Bildausschnitte.


    Weil kleinere Bildformate einer Beschneidung des Bildausschnittes gleichkommen, spricht man inzwischen von einem sogenannten Cropfaktor 2) oder eben dem Beschneidungsfaktor.


    Um für verschiedene Bildformate vergleichbare Aufnahmebedingungen, also gleiche Öffnungswinkel zu schaffen, müssen die Brennweiten der Bildgröße angepaßt werden.


    Konkret folgt die Normalbrennweite hier wieder der Bilddiagonale.



    Verfolgen wir also noch eine Beispielrechnung für ein Digitalformat von 22,2 mm x 14,8 mm.
    Sind wir im vorherigen Rechenbeispiel von einer Normalbrennweite von 50 mm ausgegangen, ergibt sich jetzt (geteilt durch 1,62) eine Normalbrennweite von etwa 31 mm:


    Die Bilddiagonale errechnet sich folgendermaßen:
    Summe der Quadrate aus Bildbreite und -höhe werden ermittelt
    und daraus wird die Quadratwurzel gezogen, das ergibt: (22,2 mm)2 + (14,8 mm)2 = 712 mm2
    ≈ 26,68 mm
    Nutzt man als Normalobjektiv 31 mm Brennweite, ergibt sich nach Gleichung 2 für tan ±, also den halben Öffnungswinkel, das Verhältnis: 26,68 mm / (2 * 31) mm ≈ 0,432
    Nach Gleichung 3 wird nun aus diesem Verhältnis (Diagonale e zu Brennweite f) der totale Öffnungswinkel ² ermittelt und man erhält: ≈ 46,75°



    Mit dem Ergebnis gleicher Winkel sollte also nachvollzogen worden sein, daß unter Beibehaltung vergleichbarer Abbildungen die Brennweiten von Objektiven dem Bildformat (siehe Kapitel 2. 1. 1.) folgen müssen.
    Erinnert sei natürlich an dieser Stelle daran, daß bei diesen Betrachtungen die Annahme im Vordergrund stand, daß totaler Öffnungswinkel des Objektivs und Bildwinkel gleich wären, was praktisch nicht stimmt.


    Weil kein Objektiv bis an seine optischen "Ränder" scharf abbilden kann, wird jede Kamera in Abhängigkeit des dafür bevorzugten Objektivs schon im Sucher verschiedene Bildausschnitte zeigen, die mit anderen Kameramodellen nicht übereinstimmen müssen.




    Vereinfacht könnte man sagen, dass bei einem festen Abstrahlwinkel des Blitzes, aber veränderter Brennweite des Objektives, zwar ein großer Bereich angestrahlt wird, das Objektiv allerdings nur einen ggfs kleinen Ausschnitt des angestrahlten Bereiches abdeckt und damit nur einen Teil der Blitzlichtleistung genutzt werden kann.


    Falls erforderlich kannst Du natürlich gerne noch was hinzufügen.


    Gruß


    Tom

    hi Peter,


    ja, Du täuschst Dich, obwohl Du zumindest im zweiten Teil Deiner Annahme auch Recht hast.


    OK, was will ich damit sagen:


    Bitte zum einfacheren Verständnis zuerst nur den roten Text lesen!


    Grundsätzlich ist die Blitz-Synchronzeit die kürzeste Zeit in der es der Kamera technisch möglich ist die komplette Blitzlichtleistung (zumindest den peak, Erklärung s.u.) auf den kompletten Film/Sensor-Bereich der belichtet werden soll auftreffen zu lassen.


    Es hat nichts mit der Zeit zu tun bis der "Vorhang komplett auf ist", denn es laufen (beim Schlitzverschluss) praktisch zwei Vorhänge zeitlich versetzt hintereinander über den zu belichtenden Bereich.


    Wenn man also kürzer belichtet, dann ist ein Teil des Sensors noch von einen Teil des ersten oder zweiten Vorhanges abgedeckt und wird nicht ausreichend belichtet --> schwarzer Balken auf dem Foto!


    Jetzt zur Mischlicht-Aufnahme:Richtig: Die Umgebungslichtmenge hängt ab von B-Zeit und Blende.Wenn man jetzt aber die Belichtungszeit auf 1/90 einstellt ( um dadurch z.B. in der Lage zu sein für das gewählte Motiv über eine kleinere Blende einen größeren Tiefenschärfe-Bereich zu erhalten), dann hat auch das Umgebungslicht nur diese geringe Zeit (und über die ggfs geschlossene Blende verstärkt geringere optische Fläche) den nicht vom Blitz ausgeleuchteten Bereich (Hintergrund) zu belichten.


    Bsp dafür sind Makro-Aufnahmen, bei denen das Objekt perfekt ausgeleuchtet und überwiegend scharf dargestellt, der Hintergrund allerdings schwarz ist.
    Diese Aufnahmen entstanden nicht (zwangsläufig) nachts, aber das vorhandene Licht hat nicht ausgereicht den Hintergrund auf dem Foto zu beleuchten.


    Wenn man jetzt anstelle 1/90 mit 1/30 belichtet, dann ist der angeblitzte Bereich exakt gleich ausgeleuchtet, das Umgebungslicht allerdings hat vielmehr Zeit um den Hintergrund auf dem Sensor sichtbar zu machen.


    Tom

    erstens ein super Preis für zweitens eine super Ausrüstung; das 15mm Nikonos Objektiv alleine ist das Geld wert!


    Von den Möglichkeiten die Du damit hast vielfälltig einsetzbar.


    Das Problem ist trotzdem, dass Du das Ergebnis, sprich die Fotos erst mit großem Zeitverzug zu sehen bekommst.
    Um ein Gefühl dafür zu bekommen hab ich früher "einfach" Fotoserien mit verschiedenen Einstellparametern (Blende, Zeit, Blitzleistung...) und die Einstellungen genau festgehalten, um später die Fotos hinsichtlich der Belichtung zu bewerten, aber da kamen schon ein paar Fotos zusammen...


    Der TTL-Modus bringt da auf jeden Fall schon mal einen großen Vorteil, Du brauchst Dich also im Prinzip nicht um die Belichtung zu kümmern.


    Bezogen auf die ursprüngliche Frage ist die Blitzsynchronisations 1/90 für´s Tauchen eigentlich uninteressant.
    Der Vorteil von 1/90 zu 1/60 liegt ja darin, dass man schnellere Bewegungen scharf abbilden kann.
    Dieser Vorteil bringt aber nichts unter Wasser, dort läuft eh alles in Zeitlupe ab.


    --> Ich würde deshalb eher empfehlen eine längere Zeit zu wählen, denn dadurch kommt mehr Umgebungslicht auf den Film und die Bilder bekommen mehr Tiefe ( da größere Blende möglich)
    Ausserdem eignen sich die meisten Motive in heimischen Gewässern eh am besten für Mischlicht-Aufnahmen.


    bei Detailfragen kannst Du mich auch gerne mal anmailen.


    Tom

    Ihr habt ja Recht, online ist das echt schwierig zu erklären.


    Meiner Meinung nach bringt es aber wirklich nichts in der heutigen Zeit zu versuchen die UW-Fotografie analog zu lernen, da ist es digital echt viel einfacher.
    Machs wie ich und leg die Nikonos V als Sammlerstück in die Vitrine...


    Die Sache hat allerdings den Nachteil, dass Du um die technisch qualitative Möglichkeit der Nikonos V zu erreichen tatsächlich eine DSLR mit entsprechendem Blitz benutzen musst, aber auch hier gibt es schon gebrauchte Systeme zu einem erträglichen Preis.


    Tom


    PS Olaf, nachfolgende Tabelle (bei wiki geklaut) zum Zusammenhang Leitzahl/Brennweite (natürlich über Wasser)


    Beispiel (Nikon SB 800):
    Bildwinkel 114° 104° 84° 75° 63° 47° 34° 29° 23°
    Brennweite (Kleinbild) 14 mm 17 mm 24 mm 28 mm 35 mm 50 mm 70 mm 85 mm 105 mm
    Leitzahl (ISO 100, Meter) 17 19 30 32 38 44 50 53 56

    hi Olaf,


    wenn´s wirklich so einfach wäre, dann gäbe es mehr gute UW-Fotos...


    Bei TTL ist es schon nicht einfach, aber im manuellen Mode passen die von Dir angegebenen Werte, die zudem natürlich auch noch von der Brennweite des Objektivs abhängig sind, allenfalls für Überwasser-Aufnahmen, unter Wasser sieht die Welt ganz anders aus ;-)

    also bei der Flüssigkeitseinnahme (unter Wasser) hatte ich auch noch keine Probleme, aber ich hatte mal einen Stimmritzenkrampf durch Inhalieren von Wassertröpfchen nach dem Wechseln und nicht vollständigen Ausblasen einer Vollgesichtsmaske unter Wasser.


    Das war echt nicht mehr lustig!


    Vom Mund ausspülen mit Salzwasser kann ich allerdings auch nur abraten, erzeugt bei mir nur noch mehr Durst!


    Tom


    PS Stephan: Wir reden hier natürlich nicht vom Sättigungs-Tauchen ;-)