• Für alle die genau wie ich nicht spontan wussten, was das ist:


    [URL=http://sympany.oddb.org/de/sympany/resolve/pointer/:!fachinfo,1641.]Info über Otrinol auf ODDB.org[/URL]


    Erfahrungen habe ich keine.

    Svenson



    Forum = Lesen->Denken->Suchen->Schreiben->Vorschau->Denken->Absenden

  • Moin,


    ich meine mal gehört zu haben,daß D(+)Pseudoephydrinhydroclorid bei Überdosierung zu einer hypertensiven Krise führen kann... 8) bin mir aber nicht mehr so ganz sicher. :-D


    ... will sagen : frag lieber gleich Dein Taucharzt deines Vertrauens.

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, wird nur noch gemacht,was die Dummen wollen.

  • Quote

    Original von 7.tease
    Hat jemand Erfahrung mit Otrinol gemacht ?


    FB


    In welchem Zusammenhang?
    Otrinol und tauchen? Otrinol generell im Vergleich zu anderen Schupfen- /Heuschnupfenmittel? Oder als Mittel für den nötigen Kick???


    Mir fehlt hier so ein wenig der Zusammenhang!


    Schleierhaft sind mir generell Postings in denen man versucht sich medizinische Ratschläge zu holen, die man eigentlich durch einem Arzt klären sollte.

  • Quote

    Schleierhaft sind mir generell Postings in denen man versucht sich medizinische Ratschläge zu holen, die man eigentlich durch einem Arzt klären sollte.


    Naja,


    die wenigsten Ärzte z.B. wissen aus dem Stegreif, dass Pseudoephedrin (in Otrinol enthalten) im Verdacht steht, die O2-Toleranzschwelle des Menschen in Submersion zu senken.
    Insofern ist ein Präperat, welches Oxy- oder Xylometazolin enthält, bei Tauchen eher angesagt. Nasic z.B. ist gut, weil es die Schleimhäute weniger austrocknet.
    Allerdings werden abschwellende Nasensprays generell nicht für vor dem TG empfohlen, weil die Gefahr einer Umkehrblockade besteht, wenn die Wirkdauer kürzer ist als der TG.


    LG,
    Derk

    "You'd better not kick a tiger in the ass unless you have a plan for dealing with his teeth" (Brian Caruso)

  • Derk: aber gibt es nicht genau dafür Tauchmediziner?
    Das nen "normaler" Arzt das evtl. nicht weiß, OK! Aber ein Taucharzt sollte das wissen und dir da ja auch eine gültigere Antwort geben können als die Masse der "Forentaucher"!
    Man kann/darf als Laie einfach keine allgemeingültigen Antworten zu Medikament XY geben. (Punkt)


    Der Arzt kennt die Vorgeschichte und er sollte wissen, wie die das verordnete Medikament wirkt! Hat der Arzt keine Ahnung von Tauchmedizin wird er entweder das taucehn für die Zeit verbieten oder an einen Facharzt verweisen!


    Wer von uns hier soll denn in der Lage sein ohne Vorwissen zum "Patienten" eine bessere Antwort zu geben?

  • Hi Derk,


    dein Posting ist eines der wenigen mir bekannten bei Fragen zu medis
    das einen echten Informationsgehalt hat.


    Trotzdem bleib natürlich für den Lesenden das Problem der Interpretation. Diese sollte aus meiner sicht ein Arzt übernehmen und nicht der Lesende selbst.


    Daher kann es auf derartige Fragen eigentlich nur eine Antwort geben.


    "Über Wirkung und unerwünschte Nebenwirkung informiert Sie der Tauchmediziener ihres geringsten Misstrauens"


    Jm2c


    Grüße Oli

  • Oli und Maikel,


    ja, Ihr habt komplett recht.
    Der Tauchmediziner ist die Adresse dafür, und nicht der Arzt im Allgemeinen.
    Leider auch nicht notwendigerweise der "Tauchmediziner", denn dieser gerne genutzte Titel existiert in D nicht (mehr) so allgemein.
    Seit dem 1. 10. 2002 vergibt die GTÜM (med. Fachgesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin in D) die Diplome 1 ("Tauchtauglichkeitsuntersuchungen") und 2 ("Taucherarzt").
    Ausbildungen für den Kurs 2 gibt es nicht soo viele, also ist dieses Diplom recht rar.
    Und der Ausbildungsinhalt Medikamente unter Druck ist laut Curriculum für den Kurs 1 45min. Das ist recht wenig, wenn man sich als Arzt danach nicht regelmäßig mit solchen Fragen beschäftigt. Daher würde ich nicht davon ausgehen, das JEDER Tauchmediziner das aus dem Stegreif beantworten kann. Aber er kann sich die Zeit nehmen und es nachschlagen. Die Guten tun das.
    Zu denen sollte man gehen! Leider ist in D die Bezeichnung "Tauchmedizin" auch nicht geschützt.
    Wie immer bei Fragen zu Medikamenten also hier der von mir vergessene, wichtige Nachsatz:


    "Die Pharmakokinetik und -dynamik der wenigsten Medikamente unter Überdruck ist erforscht. Man weiß nicht viel. Bei Fragen, einen Taucherarzt (GTÜM) konsultieren. Im Zweifel, besser die Finger von dem Medikament lassen. Auf keinen Fall mich als Experten betrachten!"


    ich hoffe, hier ein wenig zur Aufklärung beigetragen zu haben...
    Liebe Grüße,
    Derk


    "You'd better not kick a tiger in the ass unless you have a plan for dealing with his teeth" (Brian Caruso)