Beiträge von volker_holthaus

    am 02.11. - 03.112013 in Limburgerhof...


    Details auch unter www.techdiving-network.de


    Vorträge:
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    Projekt Kaltwasserkorallen:
    Der aufwendige Weg zu den unbekannten Schönheiten aus der Tiefe Maren
    Isigkeit und Henning May


    Mittelmeerwracks der Konvoys aus dem 2. Weltkrieg Mario Arena


    Leistungsdiagnostik und TTU:
    Warum das vor allem für technische Taucher von allergrößter Wichtigkeit
    ist Dr. Ortwin Khan


    The Making of Cave of death:
    Christian Howe


    Cave Base:
    Anforderungen an Ausrüstung und Prozeduren für Push Dives Tobias Ziegler
    und Wilke Reints


    Extreme Tauchgänge im Kaltwasser und ohne Oberflächen Support
    Hans Meier


    Scapa Flow:
    Die Wracks der deutschen Hochseeflotte
    Wreckexplorers


    Wedir.ch:
    Theorie, System, Bailout Planung und Projekte mit dem CCR nach dem KISS
    Prinzip Hubert Zistler und Sebastian Kustler


    Mythen und Realität
    zu Ratio Deko, Deko on the Fly und Minimum Deko:
    Derk Remmers


    Wärmeverlust und Kälteschutz beim Tauchen - Dichtung und Wahrheit
    Dr. Dietmar Berndt


    Sea Sheperd.. "For the Oceans":
    Andrea Rilli, Andreas Bach, Thomas Jesckke


    Impulsbeiträge:
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    Wie finde ich den Richtigen? – Beobachtungen zwischen Tauchlehrer und
    Tauchschüler:
    Urs Angliker


    Wer soll das bezahlen? – Kommentare aus der Sicht eines Versicherers:
    Peter Busch


    Psychopathologie von Tauchunfällen
    Dr. Frank Hartig


    Podiumsdiskussion:
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    Tec-Tauchen – ein Sport für Helden? Umgang mit Risiko-Verhalten im
    Technischen Tauchen:


    Teilnehmer:
    Horst Dederichs (TDI), Holger Feldmann (VDST), Frank Gottschalch (IANTD)
    und Derk Remmers (GUE)
    Moderation:
    Dr. Stefan Körner


    Workshops:
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    Spiroergonomie mit Trainingsempfehlung
    Dr. Ortwin Khan


    Fitness für technische Taucher
    Ralf Kunzler


    Einseiltechnik (SRT)
    Aufsteigen und Abseilen am Einfachseil - Technik und Ausrüstung
    Dr. Carsten Richardt und Markus Osswald

    Hai Leute,


    am 02.11. - 03.11.2013 findet das 4. Techdiving Symposium statt. Wir haben uns aufgrund der großen Nachfrage letztes Jahr dazu entschlossen das Event auf 2 Tage auszudehnen.
    Für alle, die über das Wochenende bleiben oder am Samstag kommen, gibt es am Samstag Abend auch noch ein Buffet.


    Was wir alles so an dem Wochenende vorhaben erfahrt ihr hier:


    http://techdiving-network.de/techdiving-symposium/


    in Detail. Und glaubt mir, dass ist eine ganze Menge. Auf der Internetseite könnt ihr euch auch online zum Symposium anmelden.


    Viele Grüße


    Volker Holthaus

    Hai Fabian,


    also Musik und Schnitt gefallen mir gut und passen auch gut zum Thema (Langsame Musik, lange Einstellungen mit Zeitlupe).
    Nur die Unschärfe verursacht bei mir Kopfschmerzen. Also ich würde versuchen das ganze Video noch mal mit richtiger Schärfe zu rendern. Die Farben, obwohl HDR passen eigenltich ganz gut. :-)


    Gruß


    Volker

    Hai Annerose,


    wir waren letztes Jahr mit 3 CCRs an der Haven unterwegs und es war überhaupt kein Problem (gleiche Regeln, wie bei OC). Nur die Runtimes muss man ein wenig abstimmen, da wir ungefähr 190 min gemacht haben, war die Wartezeit doch erheblich für das Boot. Dies geht am besten unter der Woche, da am Wochenende doch sehr viel los ist.


    Gruß


    Volker

    Hai Hoffi,



    Jetzt zitierst du aber nur Teile meiner Post, also ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Was ich geschrieben habe, ist, wenn ich eine Messeinheit habe, diese mir dann plötzlich irgendeinen Wert anzeigt, der nicht mehr der Norm entspricht, muss ich reagieren.
    Was mache ich jetzt ? Je nach System einen Diluent Flush oder kontrolliere mein Gas (übrigens kann es auch bei einem pSCR einen hyperoxischen Zustand geben, Beispiele wurden ja bereits genannt) oder oder oder....


    Also im ersten Moment glaube ich dieser Anzeige und führe eine Handlung auf Basis dieses Wertes aus.


    Das was ich damit ausdrücken will, dass auch ein pSCR Taucher, wenn er sich eine Anzeige einbaut, dieser im ersten Moment glaubt und reagiert. Vielleicht reagiert er falsch, weil der Sensor irgendwas anzeigt, weil er z.B. keinen zweiten/dritten Sensor zum verifizieren hat.


    Also wieder zurück zu meiner Aussage, wenn ich mir eine ppO2 Überwachung einbaue, dann muss ich auch irgendwie mit diesen Werten arbeiten, sonst kann ich es auch lassen.
    Deswegen wurde ja auch der pSCR erfunden, damit ich genau nicht in diese Situation komme oder wozu brauche ich ansonsten ein rein mechanisches Gerät ?


    Das ist unabhängig davon, dass ich die Schwachstellen der Sensoren kenne, für die es in vielen Fällen auch Lösungsansätze gibt und diese natürlich regelmäßig verifiziere, kalibriere und wechsele.


    Ich bin und werde bestimmt kein Verfechter der pSCR Technik, aber stehe immer auf dem Standpunkt jeder muss für sich entscheiden, was für ein Risiko er bereit ist einzugehen und womit er unterwasser gehen will.


    Technisches Tauchen kann man per se nicht mit anderen Sportarten vergleichen. Wir setzen bei jedem Tauchgang unser Leben aus Spiel, ob nun OC, pSCR oder CCR. Wie wir das Risiko für uns persönlich minimieren, soll jeder selber entscheiden. Ich habe meine Entscheidung getroffen und kann mit dieser gut leben. Denke das geht den anderen genauso.




    Gruß


    Volker

    Hai Annerose,


    ich gebe dir Recht, leben und leben lassen. Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden. Trotzdem gebe ich jedem Anfänger, der mich um meine Meinung fragt, den Rat keinen pSCR zu nehmen, da ich von dieser Technologie nicht besonders begeistert bin (das weißt du aber schon ;-) ).... tauchen kann man allerdings damit auch :-)


    Würde mich trotzdem mal wieder auf einen gemeinsamen pSCR/CCR Tauchgang freuen. Ich bin in der ersten Aprilwoche wieder in Weiterstadt und könnte dann mein Tauchzeug einpacken. Wenns passt, könnte man die Geräte ja mal wieder ein wenig wässern.


    Gruß


    Volker

    Hai Nitrogenius,


    nun, da haben wir wohl zwei verschiedene Meinungen, was eine eingebaute O2 Überwachung anbetrifft. Meiner Meinung nach, ist es Unsinn sich ein Messeinheit einzubauen und dieser dann nicht zu glauben.


    Was würdest du denn in dem Fall machen, wenn dir die Überwachung einen Wert anzeigt, der bedrohlich ist (hypoxisch oder hyperoxisch, ist hier erstmal egal)..... ignorieren.... zeigt ja sowieso nur Quatsch an ??? du wirst, bzw musst in irgendeiner Art reagieren... beim pSCR Gas kontrollieren und/oder spülen, beim CCR spülen und schauen, was passiert. Das heisst in irgendeiner Weise glaubst du dann doch der O2 Überwachung, Ansonsten kannst du sie auch ausbauen. Außerdem halte ich den Unfall in der USA leider für ein sehr gutes Beispiel, der zusätzlichen Risiken, die du mit einem pSCR eingehst., die aber gerne ignoriert werden. Stichwort Gaswechsel...


    Leider wird beim pSCR sehr häufig nur ein Sensor verbaut und das würde ich z.b. nicht machen. Wenn ich mit einer solchen Sensorik arbeite, dann will ich auch die entsprechende Redundanz, um die bekannten Probleme zu minimieren.


    Übrigens, kann man auch einen eCCR mit einer ausgefallenen Sensorik noch sehr gut manuell weiter tauchen, es ergibt sich also nicht zwingend die Notwendigkeit zum Bailout.


    Aber auch das ist wieder nur meine Meinung. Aber es ist schön mal wieder eine Diskussion darüber zu führen. :-)


    Freue mich schon auf deine Antwort.


    Gruß


    Volker

    Hai Jürgen,


    was willst du genau wissen ? Er ist auf seinen Messaufaufbau (technischer Aufbau, Software und Messfehler) und die Messung verschiedenen Sensoren eingegangen. Wobei hier das Hauptthema das "current limiting" war, das er sehr eindrucksvoll anhand von ziemlich alten Sensoren, die er aus einem Mülleimer in Ägypten geholt hat, gezeigt hat.
    Außerdem hat er auch noch die neuen APD Sensoren durch seinen Cellchecker laufen lassen, wobei er leider feststellen musste, dass ein paar davon schon direkt nach dem Auspacken defekt waren.


    Die Erhebung, die er gemacht hat, haben keinerlei statistische Aussagekraft, da die Untersuchungsmenge einfach zu gering war. Aber seine Ansätze bezüglich des Versuchsaufbaus und die Test der Sensoren auch in einer feuchten Umgebung (er hat die Membran mit Wasser bestäubt und die Druckkammer mit feuchten Kleenextücher ausgekleidet und dann einige Zeit gewartet, bevor er seine Messung wiederholt hat) waren sehr interessant.


    Wenn du noch Details wissen willst, dann schreib mir einfach eine Mail.


    Gruß


    Volker



    Edit by Jako: Die weitere Diskussion über die Sinnhaftigkeit einer Sauerstoffüberwachung wurde hier ausgeschnitten und nach O2-Überwachung sinnvoll? verschoben.

    Tja, da muss ich Frank uneingeschränkt Recht geben. Sobald ich mir eine O2 Überwachung in meinen Rebbi einbaue, muss ich dieser auch glauben, ansonsten muss ich sie ausbauen.


    Und meine Meinung zu pSCRs kennst du ja.


    Ich fand den Vortrag über die O2 Sensoren sehr interessant und ich finde meine Entscheidung für den CCR immer die Richtige.


    Viele Grüße auch an Günter.


    Volker