Tauchen in Sidemount-Konfiguration

  • Hallo Tom,


    ich muss dir da bei deinem Posting vollkommen recht geben.
    Ein Redundanz ist nicht gegeben, da zumindest Steve Bogarts sein Blei, welches er mitnimmt (er spricht in einem anderen Forum von 6lbs), auf dem Razor-Harness aufgefädelt und er somit nicht mal mehr Auftrieb durch das Ablegen von Blei erreichen kann. Normalerweise kann ja der "normale" Tech/Cave-Taucher sein Blei auch nicht abwerfen, aber er hat eigentlich einen Trocki an und somit Redundanz.
    Die einzige "Redundanz" :wirr: ist, wie du schon angesprochen hast das "Leeratmen" der Alu-Flaschen, um somit Auftrieb zu erzeugen.
    Die nächste Alternative ist ein modifiziertes Jacket (Hardplate usw. raus) über den Harness drüber zu ziehen. So könnte man mehr Auftrieb erreichen.


    Alles sehr fraglich, darum hatte ich unter anderem auch den Thread gestartet.


    Ich werde es beizeiten im OpenWater ausprobieren und wie schon versprochen hier berichten.



    Es wäre toll wenn sich HP nochmal zu diesem Thema melden könnte!!!


    Gruß


    Marcel

  • Quote

    Original von aixdiver
    ...
    Normalerweise kann ja der "normale" Tech/Cave-Taucher sein Blei auch nicht abwerfen, aber er hat eigentlich einen Trocki an und somit Redundanz.
    ...


    8)

  • Hallo Leute


    Ihr seit ja strikt mit eurem Forum hier. Es war nicht meine Absicht, das eine oder andere Harness mies zu machen, sondern nur auf die Unterschiede einzugehen. Aber das lass ich jetzt wohl lieber.


    Ein bisschen Klärung soll aber schon noch sein. Ich persönlich tauche den Razor mit einem 6 Liter Dromedary back. Als Tanks benutzen wir 2 Alu 80. Ich benutze je nach Bedingungen entweder Luxfer- oder Catalina-Tanks. Die Catalinas sind (vorallem am Flaschenboden) schwerer. Das macht je nach Situation einen grossen Unterschied. Die Dromedarybacks gibts in 4, 6 und 10 Liter Varianten. Ich kam noch nie in die Situation, wo ich 10 Liter gebraucht hätte, und ich tauche auch schon mal Doppel-Stage. Steve und ich tauchen beide ohne zusätzliches Blei. Ich habe einen Waterproof 7mm suit.


    Im beschriebenen "Hells-Bells"-Video gebe ich euch hier kurz die Angaben. 1. bedenkt doch, dass das Video geschnitten ist, ich euch also den ganzen Abstieg ersparen möchte. Steve ist das aber wirklich durchgerauscht :) Die Wahnsinnformationen sind auf einer Tiefe von 35 Metern. Ab einer Tiefe von normalerweise 13-14 Metern wechseln in den Höhlen die Konditionen von Süss- zu Salzwasser. In Zapote ist es auf ca. 18 Metern. Beim Dreh verwendete er einen 10 Liter Dromedary, ich einen 6 Liter. Zum Thema Redundanz: Man kann den Razor auch mit einem traditionellen DCD tauchen. Ich kenne einige Höhlentaucher hier, die das so machen. Daneben kannst du auch weiterin im Trocki tauchen und bist dann auch redundant. Oder als letzte Idee ein 2. Dromedary um den Bauch.Anyway wir arbeiten an einem Razor-Wing...


    Ich hoffe, dass war jetzt in euren Augen keine Werbung sondern nur Klärung.


    Liebe Grüsse aus Mexico
    HP

  • hi HP,


    find ich super, dass Du Dich doch noch gemeldet hast!


    Und mit Deinen Angaben hast Du bei mir natürlich auch das große Fragezeichen aufgelöst.


    Klar war sowieso, dass der Video geschnitten war, aber entscheidend ist die Aussage: Steve hatte einen 10l Dromedary dabei, denn das passt dann wieder, meine restlichen Annahmen haben ja auch soweit gepasst.


    Also dann nichts für ungut und viel Erfolg bei der Weiterentwicklung des Razor.


    Have fun and dive safe


    Tom


    PS Marcel: Ich sah das Leeratmen der Flaschen nicht als redundantes Auftriebsmittel an, sondern wollte sagen, dass ein 3l Auftriebskörper (Camelbag) gerade mal dazu ausreicht, das abgeatmeteLuftvolumen zu kompensieren, will sagen: Beginn TG Flaschen voll, Abtrieb über CB ausgleichen und dann im weiteren Verlauf des TG CB langsam entleeren.



    PPS Ich finde die Bezeichnungen: Camelback und Dromedaryback eigentlich ganz witzig, allerdings hat doch das Dromedar nur einen Höcker, das Kamel aber derer zwei und damit mehr Volumen???

  • So habe am Donnerstag eine kurzen Test mit dem Harness unternommen.
    ich war mit einem 7mm Nassanzug und dem Razor-Harness + 4kg Blei unterwegs.
    Zur Luftversorgung eine alte 12l-Lang Stahlflasche mit anfangs 110 bar.
    Als Auftriebsmittel hatte ich zum Test ein 2L-Camelbag dabei.


    Tauchgang (falls man es denn wirklich einen Tauchgang nennen kann):


    ca. 10 min auf maximal 5 Meter tiefe. Zumindest bis zu dieser Tiefe kann man sich mit dem Camelbag problemlos austarieren. Aufgrund dessen, dass die Stahlflasche nur halb voll war, hatte die Flasche ein wenig Auftrieb und ich wurde nicht, wie befürchtet, auf einer Seite nach unten gezogen.


    Fazit:


    War iwie ein komplett anderes Gefühl als BM. Werde mir jetzt mal meinen Regler passend umbauen und demnächst nochmals testen und probieren.


    Auch davon werde ich berichten.


    Gruß

  • Gratulation zu deinem ersten SM-Tauchgang.


    Ich denke mit einem 2 Liter Camelback wirst du auf lange Sicht nicht glücklich werden. Als ich damals angefangen habe mit Side Mount hatte ich einen 3 Liter Camelback und war am Anfang des Tauchgangs dadurch immer zu schwer auf ca. 13 Metern oder gemessen an den lokalen Bedingungen kurz vor Erreichen des Salzwassers. Meine erster Versuch, das Problem zu lösen, waren 2 Camelbacks in eine Umhängetasche eingepasst. Tja und dann stiess ich auf die Dromedary bags. Ich habe keine Ahnung, ob sie sich zum Campen eignen, zum Tauchen sind sie auf jeden Fall grossartig.


    Ich kann dir wirklich nur die Dromedary Bags von MSR ans Herz legen. Die funktionieren wirklich perfekt und die Luft ist dort, wo sie sein soll. Oder alternativ ein altes BCD, das du umfunktionierst und die Rückenplatte entfernst.


    Zu den verschiedenen Harness möchte ich noch hinzufügen, dass alle ihre Berechtigung haben je nachdem wo und wie man taucht. Der Razor ist hier halt wirklich auf das Minimum ausgelegt, da es dann doch schon sehr sehr eng wird, wo wir normalerweise tauchen :) Bei Tauchgängen in grossen Höhlen, im Open Water oder beim Scootern kann man sich aus meiner Sicht auch einen Luftballon umhängen.


    Egal wo ich Heute tauche, ich bevorzuge immer Side Mount, da es für mich das Gefühl des Unterwasser schweben noch extrem verstärkt, und ich mich nicht an meinen Doppeltank genagelt fühle.


    Happy diving
    HP

  • So gestern waren Testauchgang Nummer 2 und 3 im Blausteinsee. Diesmal mit einer vollen 12L-Flasche. Der Beginn des ersten Tauchgang war aufgrund des dann sehr großen Abtriebs der 12L eher schwer und einseitig :D. Ich hatte wieder nur das 1,5-2l-Camelbag mit, da ich mir nur zum testen nicht direkt ein größeres kaufen wollte (kostet ja auch alles Geld X(). Diesmal hat der Auftrieb nicht wirklich ausgereicht und deshalb habe ich dann erstmal bis ca. 150bar die Flasche abströmen lassen, danach ging es schon ein wenig besser. Der erste Tauchgang ging bis auf 15m runter. In dieser Tiefe konnte ich mich aber eigentlich nur noch über die Geschwindigkeit tarieren und somit sind wir erstmal wieder in den 6m Bereich und dann zum Einstieg zurück getaucht.
    Nach ein paar Anpassungen des "Rückengurts" und des Schrittgurts ging es dann mit derselben Flasche zum nächsten Tauchgang. Die Flasche hatte nun bei ca. 120bar ein wesentlich geringeren Abtrieb und bekam am Flaschenboden schon ein wenig Auftrieb. Es war nun wesentlich komfortabler zu tauchen. Hier war bei 18m Schluss und mir wurde im 5mm Nassanzug ohne Eisweste auf dieser Tiefe auch schon ziemlich kalt.


    Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich das weitertesten will oder nicht. Dafür ist auf jeden Fall ein größerer Auftriebskörper nötig. Und dann besteht das Problem des sehr großen Abtiebs der Stahlflaschen zu Beginn des Tauchgangs. Die Stahlflasche, welche ich eingesetzt, habe ist eine ziemlich alte Scubapro/Faber-Flasche. Ich denke nicht, dass andere Flasche mit 50 bar an der Oberfläche schwimmen (mit Regler!). Kann mir jemand das Ab-/Auftriebsverhalten von Alus nochmal kurz erläutern? Ab wann sind 80er Alus in etwa neutral? Wie stark ist der Abtrieb bei voller Flasche?


    Gruß und Danke

  • Ich kann dir mal ne 80er mit zum See bringen. Dann kannst du's ausprobierne

    Gruß Michael


    X(


    Zwei Dinge in dieser Welt sind unendlich:
    Das Universum und die menschliche Dummheit.


    Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.


    X(

  • michael,
    Ja das wäre super, können wir ja dann mal per Pm klären, wann und wie.
    Danke schonmal.



    Das Problem des zu geringen Auftriebs werde ich jetzt testweise über eine selbsgeschweißte Blase lösen. Geschätztes Volumen ca. 5-6 Liter. Das Teil besteht aus einer stabilen PE-Folie und daran habe ich den Schlauch von meiner kleinen Trinkblase befestigt. Ist nicht 100%tig dicht, der Übergang zum Schlauch ist sehr knifflig. Aber da es nur unter größerer Druckeinwirkung undicht ist, wird es für den Test reichen. Leider kann man eine solche Blase nicht spülen und darum wir die Haltbarkeit aus hygienischen Gründen nicht so hoch sein :rofl:.


    Gruß

  • Moin moin,


    inspiriert durch diesen Trööt, habe ich mein Armadillo Rig reaktiviert. Es hing ne lange Zeit in meinem Ausrüstungsraum an der Wand. Dann habe ich vorgestern mal alles durchgeprüft, zwei 10er Buddeln geriggt und hab dann heute mal 3 nette Tauchgänge im Kreidesee gemacht.


    Trimm gut, Komfort gut, tauchen gut (bis auf die Sicht aber naja, man ist es ja von Hemmoor mitlerweile gewohnt...).


    Was soll ich sagen, ein Armadillo ist auch was nettes.


    Sonst noch jemand im Norden mit seitlich angebrachten Fläschchen unterwegs?


    Gruß, Kuddel.

  • Hallo Kuddel,


    Quote

    Original von Kuddel


    Sonst noch jemand im Norden mit seitlich angebrachten Fläschchen unterwegs?


    ich experimentiere gerade im Süden etwas :-)


    Gruesse Annerose

    "Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die andern können mich"
    Konrad Adenauer
    DWDD :engelNX:

  • [/quote]


    ich experimentiere gerade im Süden etwas :-)


    Gruesse Annerose[/quote]


    Moin moin,


    mit welchem System?


    Gruß ausm Norden,


    Kuddel

  • Hallo Kuddel


    Quote

    mit welchem System?


    Backplate und sidmount back pad


    Gruesse Annerose

    "Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die andern können mich"
    Konrad Adenauer
    DWDD :engelNX:

  • Tach Zusammen,


    bin zur Zeit auch ein bißchen am experimentieren.. Hab' bisher einige Tauchgänge mit meiner "gebastelten" Konfig hinter mir und ich kann HP voll und ganz zustimmen:


    Quote

    Original von break4


    [...] da es für mich das Gefühl des Unterwasser schweben noch extrem verstärkt, und ich mich nicht an meinen Doppeltank genagelt fühle.


    Absolut cooles Tauchgefühl 8)


    Mein Konfig besteht aus Backplate und meinem Diverite Classic Wing mit 27l, welche ich in "umgekehrter Reihenfolge" miteinander verschraubt habe.


    Für die richtigen Sidemount Taucher, welche in die kleinsten Löcher kriechen, ist dies natürlich nix, da zu steif, aber für mich zum dümpeln im See die schnellste und einfachste Variante meine Backmount-Konfig umzubauen.


    Am Backplate habe ich in Schulterhöhe zwei Bungees (von der ganz dicken Sorte) zum Einhängen der Flaschenhälse befestigt und am Ende der Backplate hängt ein Sidemount-Backpack von DirZone. Dadurch dass die Schultergurte und die Bungees übers Wing laufen wird dieses schön unten gehalten und es gibt kein Taco-Effekt.


    Tauchen tue ich das ganze mit zwei 80cf-Alus im Nassanzug mit zwei Kilo Blei (als P-Weight). An den Alus habe ich auch noch jeweils 1 Kilo befestigt, damit diese, vor allem im leeren Zustand, nicht zu sehr mit dem Flaschenboden auftreiben.


    Was sich als nicht ganz so gut herausgestellt hat, war es den Lampentank am Schrittgurt (knapp unterhalb des A***) einzufädeln. Ist zwar schön aufgeräumt und stört nicht, allerdings hat mein Akkutank eindeutig zu viel Abtrieb - musste ziemlich gegen die Seepferdchenhaltung ankämpfen.


    Ich glaube, ich werd' so nun öfters am See anzutreffen sein ;) ...

  • Hallo Martin,


    Quote

    Original von Martin
    Ich glaube, ich werd' so nun öfters am See anzutreffen sein ;) ...


    ich glaube wir muessen mal wieder zusammen tauchen gehen :-D


    Gruesse Anne

    "Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die andern können mich"
    Konrad Adenauer
    DWDD :engelNX:

  • Annerose:

    Quote

    ich glaube wir muessen mal wieder zusammen tauchen gehen


    Moin moin,


    schade, das da so viel Weg zwischen iss....


    Isch jo nu nich mol umme Egge.


    Maddin:

    Quote

    Was sich als nicht ganz so gut herausgestellt hat, war es den Lampentank am Schrittgurt (knapp unterhalb des A***) einzufädeln. Ist zwar schön aufgeräumt und stört nicht, allerdings hat mein Akkutank eindeutig zu viel Abtrieb - musste ziemlich gegen die Seepferdchenhaltung ankämpfen.


    Häng den Tank doch quer zwischen die beiden Bügel vom "Buttpad", also quer auf dem "Popo". Da liegt er gut.


    Gruß vom Deich, Kuddel.

  • Hi :-)


    Quote

    Original von Kuddel
    Annerose:


    schade, das da so viel Weg zwischen iss....


    Isch jo nu nich mol umme Egge.


    ich war dieses Jahr sogar schon in Hemoor, Zwischenstation wie es hiess auf dem Weg zur Christine :-D


    Martin wohnt bei mir um die Ecke ;-)


    Quote


    Häng den Tank doch quer zwischen die beiden Bügel vom "Buttpad", also quer auf dem "Popo". Da liegt er gut.


    wo befestigst Du ihn und mit was?


    Fuer Anregungen bin ich immer offen :loool:


    Gruesse Annerose

    "Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die andern können mich"
    Konrad Adenauer
    DWDD :engelNX:

  • Quote

    Original von Kuddel


    Häng den Tank doch quer zwischen die beiden Bügel vom "Buttpad", also quer auf dem "Popo". Da liegt er gut.


    Gruß vom Deich, Kuddel.


    Danke Kuddel! (Hat man das nicht auch schon bei den Cowboys gemacht: "Hängt Ihn höher" ;) )
    Er trägt dort halt etwas mehr auf, widerspricht damit etwas dem Sidemount-Gedanken, aber da ich sowieso nur im See damit unterwegs bin, werde ich es mal probieren! ...Mein Akkutank, da aus Edelstahl, hat halt ca. 2,5kg Abtrieb... hätte sonst keine Idee wohin damit, denn am Bauchgurt kommt er definitiv mit der rechten SM-Buddel ins Gehege...


    Oder hat vielleicht einer der Sidemounter hier in der DG noch eine Idee für die Unterbringung eines schweren Akkutanks ?(



    [OT]

    Quote

    Original von Annerose
    ich glaube wir muessen mal wieder zusammen tauchen gehen :-D


    War nicht sowieso Montag angedacht?!? Wir könnten ja Sidemount tauchen gehen :D
    [OT Ende]

  • Quote

    Oder hat vielleicht einer der Sidemounter hier in der DG noch eine Idee für die Unterbringung eines schweren Akkutanks


    Einige, eher wenige, befestigen den Tank an einer ihrer Flaschen. Das könnte bei dir sehr gut funktionieren, da du dann anstatt dem Blei an der Alu-Flasche den Lampentank anbringst.


    Hier kann man es eigentlich gut sehen und man erkennt auch noch direkt den Vorteil gegebüber beschwerter und nicht beschwerter Flasche:
    http://www.flickr.com/photos/jbardo/4586902697


    Ist halt nur nen 9Ah-Tank, ich weiß nicht wie groß deiner ist.


    Gruß

  • Am Mittwoch war der nächste Test angesagt. Ich traf mich mit dem diver_ac am Blausteinsee, der mir für den Testtauchgang eine 80er-Alu zur Verfügung stellte. Danke nochmal :).
    Bis auf die geänderte Blase und die Alu-Flasche blieb alles beim alten, also 5mm Nassanzug ohne Eiswete und 4kg Blei auf dem Razor-Harness. Die Blase war laut Michael erstaunlicher weise fast komplett dicht. Es sind nur ganz selten kleine Bläschen aus dem Übergang von der Blase zum Schlauch herausgekommen. Die Alu-Flasche an der linken Seite hat mich nur minimal runtergezogen und so konnte ich den Tauchgang von Anfang an in einer vernünftigen Wasserlage durchführen. Maximaltiefe war 20m und hier wurde es auch wieder schwer die Tarierung zu behalten --> das Volumen der Blase reicht hier also noch nicht. Die andere Möglichkeit wäre weniger Blei mitzunehmen, jedoch wird dies bei einer leeren Alu-Flasche, aufgrund des Auftriebs, komplett gebraucht. Diesen Test konnte ich leider am Ende nicht mehr machen, da ich es nicht geschafft habe die ganze Luft aus der Blase zu kriegen. Wahrscheinlich war der Schlauch iwo geknickt.
    Das Auftriebsverhalten der Alus ist schon extrem. Hätte ich persönlich zuvor nicht gedacht. Die Idee beim Razor-Harness ist es, wenn die Flaschen Auftrieb bekommen, den Boltsnap am Cam-Band der Flasche in den tieferen D-Ring festzuclippen, somit kommen die Flaschen unter den Körper und sind nicht so unangenehm zu tauchen. Dies hat gut funktioniert, jedoch musste ich feststellen, dass ich meinen D-Ring zu weit oben montiert hatte und es ohne Eingreifen mit den Armen nicht so funktionierte wie es eigentlich sollte.
    Da mich das Aufpusten durch das Camelbag-Mundstück stört und man nie, aufgrund des fehlenden Überdruckventils, vergessen darf beim Auftauchen Luft aus der Blase zu lassen, habe ich die Blase jetzt probeweise ein wenig erweitert. Nächste Woche schweiß ich mir dann auf der Arbeit nochmal eine größere Blase baue direkt das Überdruckventil und den Inflator in diese Blase ein.


    Gruß