eCCR-Kauf und worauf ich zu achten habe?

  • ich weiss nicht wie man zittiert, also versuche ich es auf diesem Wege


    - ja, kein Blinken, kein Piepen


    - Unterdrucktest, über Mundstück Gas aus dem Kreislauf absaugen, dabei Schläuche zusammendrücken bis sie einfallen und zusammengequescht bleiben, Mundstück schließen. Der Unterdruck sollte min. 20 min. halten.


    - Es gibt auch verschiedene, habe allerdings keine Erfahrung mit ihnen. Ich verwende nur die von AP.


    - Elektronikkopf: Ich meinte die Seite wo die Sensoren und Batterien sitzen.


    - Ich mach mal ein Foto vom meinem (alte Ausführung). Der Unterschied ist
    dass es deutlich weniger die Batterie beansprucht und nicht alle 5 Tgs (im Kaltwasser) die Batterie ausgetauscht werden muss.


    - Datenkabel an Tempstick und über USB an Rechner anschließen, dann über die Standard Software die mitgeliefert wird auslesen.


    Gerne und Gruß, roman


  • Hi,


    ich lehn mich nicht aus dem Fenster, bla bla...


    Du widersprichst Dich doch selbst oben in Deinen beiden Aussagen, erstmal ist alles bei 15 bar takko, dann auf einmal muss man ab 14 bar ne stärkere Feder und ne andere Düse haben, aha....


    Ich habe vo nden "normalen mCCR" gesprochen, nicht jeder ist eben mal so in der Lage Mitteldruck und Düse auf die Schnelle zu verändern, was man beim eCCr nicht braucht, kapische??


    So nun Ende der Diskussion, ist ja hier schon fast wie im anderen tiefblauen Forum...es sei denn,


    Tetley88 sagt mir, wie tief er denn mit seinem mCCR war und welche Düsen er verwendet hat :-)


    Ja und das verstopfen der Düsen ist ja auch kein bekanntes Problem.


    Ok, vielleicht mal so allgemein...ich habe viele Bekannte die mCCr Tauchen und auch viel die eCCr


    tauchen. Es geht mir eigentlich hier nur darum, das weder das eine noch das andere System


    verteufelt werden soll, alles hat seine Berechtigung.

  • Frank...


    Eigentlich wollte ich mich ja aus solchen Diskussionen fernhalten, aber fällt nunmal sehr schwer Falschaussagen aufgrund von Unwissenheit einfach im Raum stehen zu lassen.
    Das hat auch überhaupt nichts mit mCCR vs eCCR zu tun.


    Man kann nunmal keine Fixen Daten nennen, sondern nur ungefähre Bereiche. Die Düsen haben relativ hohe Fertigungstoleranzen, da kann man nicht sagen: Für Düse x brauchst du x Bar und für Düse y brauchst du y Bar! Aber leg nur weiterhin jedes Wort von mir in die Waagschale und such nach solch intressanten Widersprüchen ;)


    Wer muss seinen Mitteldruck bitteschön auf die schnelle verändern? Willst du auf mCCR umsteigen und beim zweiten Tauchgang auf 100m+? Bis du dich auf einem neuen Gerät ausreichend zurecht findest um solche Tauchgänge durchzuführen, hast du mehr als genug Möglichkeiten dich über diesen 5 Minuten Eingriff zu informieren. Meistens hat man in der Zeit auch schon leute getroffen / kennengelernt die einem sehr gern dabei behilflich sind. Aber es ist sogar ohne Ingenieurstudium mit wenigen Handgriffen selber machbar.


    Vielleicht bin ich ja wirklich einer der extrem mutigen und tauche regelmässig auf 70-90m mit meinen (momentan 9.5bar Mitteldruck), oder ich glaube einfach nicht alles was im Internet steht und informier mich bei den Leuten die solche Geräte tauchen?!


    Natürlich nimmt der Flow ab, umso mehr sich der Umgebungsdruck dem Mitteldruck annähert. Aber bedenke folgendes:


    -Auf dieser Tiefe sind dermassen viele O2 Moleküle im Loop, da reagiert der p02 extrem träge. Da brauchst du schon einiges an Grundzeit um einen verminderten Flow überhaupt zu bemerken. Falls man ihn doch bemerkt, siehe nächster Punkt ->
    -Ob ich nun auf 50m alle 10Minuten manuell O2 nachschiesse oder auf 80 alle 6 Minuten ist in der Praxis scheissegal, da du bei deinem mCCR sowieso ständig den p02 im Blick hast.


    Was ich damit sagen will: Im Internet und in der Theorie werden Dinge schnell mal ein bisschen überdramatisiert, welche in der Praxis oft scheissegal sind ;)


    Warte nach mittlerweile 100h auf dem Gerät immer noch darauf, bis sich vor meiner Düse auch endlich mal Sauerstoffklumpen bilden und das Ding dadurch verstopft. Alle anderen "Verunreinigungen" fängt mein 7um-Swagelock Filter (vor der Düse) zuverlässig ab.


    Und jetzt bitte wieder zurück zur eigentlichen Frage, denn ich denke es ist alles gesagt!
    Das ist der Thread von ice-shark und den sollten wir nicht mit unserem offtopic-Gelaber zumüllen.

  • hai
    ich glaub ich kenn einen der mit einem mccr öfters über 120m war,mir fällt blos der name nicht mehr ein. :D


    so zum thema
    nen gebrauchtes vision woher .mir fällt ebay england ein,rebreatherworld oder ccrexplorers.com.


    so muss ich mich echt überwinden das zu schreiben :huhu:
    das gerät ist nicht mehr jedermanns liebling,aber relativ solide.
    bekannte fehler
    gehäuse bricht gerne an den haarnessverschraubungen
    piezoknöpfe haben ne serienstreung. gibts bei shearwater und hw auch.
    ältere visionköpfe kriegen scheinbar gerne haarrisse um die verschraubungen.
    service in england hat auch ne serienstreung. :zeter:


    gruss sepp

  • Hey Sepp,


    danke für deinen Beitrag!


    ccrexplorers.com
    werde ich mir heute noch mal angucken


    piezoknöpfe haben eine serienstreung
    warum ist das ein Nachteil?


    ältere visionköpfe kriegen scheinbar gerne haarrisse um die verschraubungen
    wie schon gefragt, sollte ein Inspi nicht älter als "x" Jahre sein, bzw. werden diese Knöpfe eh nicht bei einem Service ausgetauscht? Wie lange dauert eigentlich so ein Service in England?


    Gehäuse bricht gerne an den haarnessverschraubungen
    sollte ich eher ein orginal Inspi kaufen oder eins was gar nicht mehr aussieht wie ein Inspi?


    Danke nochmal

  • Hallo Patrick,


    die Haarrisse sind sicherlich möglich, habe aber weder bei mir noch bei meinen Bekannten und Freunden feststellen können.
    Mein Gerät ist 6 Jahre alt, das von meinem Tauchpartner 10 Jahre.


    Was man erkennen kann, dass an den Verschraubungen eine Materialverfärbung stattfindet und somit das Material an diesen Stellen geschwächt ist.


    Die Harnessverschraubung ist sicherlich ein Manko und meistens das Teil was recht früh (außer Sensoren) ausgetauscht werden muss. Ich habe es selber bei einer Tauchexpedition erlebt wie das Teil auseinander gebrochen ist. Ich tauche selber ein Travelframe was sehr robust ist. Das hängt sicherlich von der Handhabung des Gerätes ab.


    Das Gerät ist mir schon ein paar Mal von einer Bank heruntergefallen. Außer ein paar mehr Kratzer hat es nicht abbekommen.


    Ein Bild meines Gerätes habe ich angefügt.


    Gruß, Roman

  • Danke,


    wie viel Gewicht sparst du denn mit deinem Travelframe ein im Vergleich zum "Standard-Frame"?


    Und gibt es ausser der kompakten und stabileren Bausweise noch weitere Vorteile?


    ggf. für Tarierung?


    Danke

  • Mir ist die Gewichtreduktion nicht wirklich wichtig an dieser Stelle. Es ist sehr leicht (zu leicht für mich), da es aus Aluminium besteht. Ich habe letztes Jahr ein Frame aus V4A konzipiert, was mir genau das Gewicht bringt welches mir mit dem Travelframe fehlt.
    Es sind vier Kilo die mir fehlen, ich schätze das Travelframe wiegt ebenfalls ca. 4 kilo. Ich habe eine schwere Backplate in 10mm starken Ausführung.


    Man kann an das Frame alles dranbauen was einem gefällt ohne Bedenken haben zu müssen dass es bricht. Ich persönlich habe es ungerne wenn etwas
    außen absteht und somit tauche ich mit Akkutank und Anzugsbefüllung im Jacket.


    An der Tarierung bin ich noch bei, die Lage ist zur Zeit eher schlecht als Recht.
    Ich habe in das Frame eine Stahlronde gelegt um auf das benötigte Gewicht zu kommen (temporär). Das hat einen großen Nachteil, es drückt mir noch mehr ins Kreuz und macht 2-3 Stunden Tauchgänge zur Tortur. Es ist genauso wenn das Doppelgerät zu kurz ist.
    Deswegen ein neues Konzept mit einem längeren Frame oder Doppelframe.


    Gruß, Roman


  • Letztes mal offtop:


    Etwas Nachhilfeuntericht für unsere Schweizer Freunde und alle sonstigen Interessenten:


    http://www.theleeco.com/EFSWEB2.NSF/airlohms.htm


    bitte mal bei upstream 9,5 barund downstream 10 bar ( 90m Wassertiefe) eingeben und Ergebnis


    bestaunen =)


    http://www.theleeco.com/LEEWEB…689b00654b38?OpenDocument


    ok, ich bin ja wieder ein Erbsenzähler :loool:

  • lest du dir überhaupt noch durch was ich schreibe, oder geht es dir einfach darum das letzte Wort zu haben ;)?


    Mir ist naütrlich bewusst, das an dieser Stelle der Flow kurzzeitig abbricht.
    Ein Internettheoretiker stirbt nun natürlich augenblicklich, da gebe ich dir recht!


    Praxis: (ich zitiere mich selber)
    "Auf dieser Tiefe sind dermassen viele O2 Moleküle im Loop, da reagiert der p02 extrem träge."


    Also gibt es 2 Möglichkeiten trotzdem vorübergehend bei höherem Umgebungsdruck als Mitteldruck zu tauchen:


    -Man lässt den p02 kontrolliert 0.1-0.3bar abfallen während der Grundzeit und steigt dann wieder auf (bis der Flow wieder da ist) -> begrenzte Grundzeit.
    -Man wählt sein Diluent klug und zieht bei Bedarf einen Atemzug nach -> kurzzeitig SCR tauchen.


    Sehe also überhaupt kein Problem darin (und wird in allen Kursen x mal geübt) wenn die O2 versorgung kurzzeitig unterbrochen wird, solange man sich an die anderen Grundregeln hält -> Always know your pp02...


    Natürlich ist man spätestens hier an dem Punkt, wo man über eine kleinere Düse nachdenken sollte! Vorübergehend sicher kein Problem aber auf Dauer keine Lösung!


    Da erhöhte Aufmerksamkeit / Skills gefordert werden, sicher nichts für die breite Masse und im Sinne des Erfinders.

  • Nimms bitte nicht persönlich und hab Verständniss dafür, das ich nach deiner ersten Antwort ("hast wohl wirklich keine Ahnung von dem was du schreibst") auch nicht mehr 100% sachlich zurückschreibe und sich das ganze eventuell ein bisschen "gereizt" anhört! Ursprünglich wollte ich ja eigentlich nur sagen, das die Tiefe beim mCCR kein Killerkriterium sein muss. Schade das es nun zu so einer grossen Offtopic Diskussion ausgeartet ist ;)


    Lass uns doch persönlich weiterquatschen, sehe gerade das du mich kontaktiert hast...
    dann kann man hier dem eigentlichn Thema nachgehen.

  • Quote

    Original von Tetley88
    Nimms bitte nicht persönlich und hab Verständniss dafür, das ich nach deiner ersten Antwort ("hast wohl wirklich keine Ahnung von dem was du schreibst";) auch nicht mehr 100% sachlich zurückschreibe und sich das ganze eventuell ein bisschen "gereizt" anhört! Ursprünglich wollte ich ja eigentlich nur sagen, das die Tiefe beim mCCR kein Killerkriterium sein muss. Schade das es nun zu so einer grossen Offtopic Diskussion ausgeartet ist ;)


    Lass uns doch persönlich weiterquatschen, sehe gerade das du mich kontaktiert hast...
    dann kann man hier dem eigentlichn Thema nachgehen.


    :] :friede: ok, ganz meinerseits....soetwas gerät schnell mal ausser Kontrolle, wenn man nur den eigenen Gedanken folgt, will mich da nicht ausschliessen :-)

  • hi
    nen gutes travelframe is ne wissenschaft für sich.
    also mit dem silent diving system konnte ich mich nie anfreunden.
    am ende hat ich 4-5prototypen.
    ein freund von mir baute 2 stück aus alu.schön lang, stabil und die rückenplate hatte schon haarness schlitze.sparte mir das backplate.somit kam damals mein mccr inspi auf 15 kilo..
    wenn ich mir jetzt eins kaufen müsste dann wär das decoweenie travelframe 2.generation meine wahl.
    wegen trimm
    gern genommen werden leichte flossen.ich nehme die forcefins.wobei ich die kevlar flossen von bonex bevorzuge.


    so 4-5 kilo oben am gerät erleichtern die sache ungemein.


    gruss sepp

  • Hi,


    tauche selbst ein Inspi Classic. Die Tests die Du durchführen solltest hat „TMX726“ schon beschrieben. Eventuell solltest Du Dir vorab das Handbuch von der AP Seite herunterladen und schon mal lesen – hilft Dir beim Userkurs und mit Sicherheit bei der Prüfung des Kaufobjekts.


    Viele Grüße


    Bo

  • Danke für den Tipp,


    den User Kurs sowie den Adv. Recreational Trimix Kurs (bis 48m) habe ich im Februar in Safaga absolviert.


    Das ist ja auch mein Problem. Mir hat das ganze soviel Spass gemacht, dass ich weiter machen möchte