Flaschenrestdruck markieren

  • Wie markiert ihr den Restdruck auf euren Flaschen? Der Hintergrund ist der, wir benutzen häufig Flaschen für die Ausbildung die dann noch 120-150 bar übrig haben, also noch gut ein oder zwei mal benutzt werden können. "Volle in die rechte, leere in die linke Ecke" reicht deshalb nicht... Optimal wäre eine Markierung die man wiederverwenden kann und für die man kein Zusatzmaterial braucht, so dass man den Druck direkt nach dem Tauchen festhalten kann (Klebeband + Stift ist deshalb z.B. nicht optimal).

  • Entweder kleine Schildchen zum dranhängen, die schon beschriftet sind (dann halt auf die Buddel mit 145bar 140bar dranhängen) oder hald doch Tape - liegt bei mir in der Erstazteilkiste eh drin

  • Optimal wäre etwas, das entweder beim Tauchen dranbleibt, oder das man vor dem Tauchen abnimmt und danach (also direkt nachdem man den Atemregler abgeschraubt hat) wieder anbringen kann. Ansonsten kommen die Flaschen todsicher auf dem Rückweg durcheinander und man muss dann doch wieder den Druck nachprüfen.


    Bei Schildchen ist das Problem, dass man einen Satz Schilder braucht und die auch dabeihaben muss, bei Kreide ist es dasselbe (und gibt vermutlich eine Sauerei im Zusammenhang mit Nässe :P)

  • Hallo Jan,


    dann macht doch Schildchen welche dann die Werte von, sagen wir mal 210bar bis 50bar, in 5-10bar Schritten untereinander drauf haben. Das ganze wird einlaminiert und dann kann man per Büroklammer den Restdruck markieren.
    Vorm Tauchen das Schild abnehmen und nach abschrauben des Reglers wieder dranhängen - FERTIG!

  • Hallo Jan


    Wie wäre es mit einer Art Zahlenschloss auf dem man nach dem tauchen die Zahlen so schiebt das es den Restdruck ergibt?


    Das wären dann 123 Bar :-D
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    Gruss Benny

  • Ich möchte nicht unken, aber ich verstehe das Problem eigentlich nicht. Wenn ich von der Tauchschule (ob nun in der Ausbildung oder so) eine Flasche bekomme erwarte ich da 200bar oder mehr drin. Und grade bei einem unerfahrenen Anfänger würde ich nicht damit rechnen, daß er den Flaschendruck auch wirklich prüft (auch wenn er sollte) und man weiß ja schließlich nie was bei der Ausbildung alles passiert. Folglich sollte eigentlich jede Flasche aus meiner Sicht auf 200bar gebracht werden und vor dem Einladen/Verleihen sollte der Druck geprüft werden.
    Damit entfällt dieses Problem doch eigentlich, oder?


    Abgesehen davon wäre die Nummer mit den Schildchen wahrscheinlich das Einfachste weil billig, gut sichtbar und unkompliziert.

  • Das mit dem Zahlenschloss finde ich eine Superidee. Kann aber teuer werden, je nachdem wie viele Flaschen ihr habt.


    Meine Idee wäre die Flaschen durchnummerieren, also entweder mit Farbe aufsprühen oder Klebezahlen aus dem Baumarkt und dann auf einem Zettel den jeweilgen Fülldruck zusammen mit Datum zu vermerken.


    Gruß

  • Quote

    Original von aixdiver
    Das mit dem Zahlenschloss finde ich eine Superidee. Kann aber teuer werden, je nachdem wie viele Flaschen ihr habt.


    Meine Idee wäre die Flaschen durchnummerieren, also entweder mit Farbe aufsprühen oder Klebezahlen aus dem Baumarkt und dann auf einem Zettel den jeweilgen Fülldruck zusammen mit Datum zu vermerken.


    Gruß


    Weiß nicht ob das zielführend ist, so wie ich den OP verstehe ist er zu "faul" in der Basis nachher die Drücke der Flaschen zu kontrollieren, wenn die Flaschen ausgeladen und zum Füllen (oder eben nicht füllen) sortiert werden..
    Da werden ihm Nummern + Zettelpflege wohl auch zu viel Aufwand sein ;-) Zumal ihn ja das gute alte Klebeband, welches sonnst jeder zum Flaschenbeschriften nutzt auch nicht taugt ...
    ich befüchte es wird keine passende Lösung geben...

  • Kommt wohl auch darauf an, ob man die Buddeln mit oder ohne Flaschennetz benutzt.
    Ohne Netz (eigentlich nur meine Alus) bevorzuge ich das Klebeband und einen Edding (wasserfest), mit Netz (alle meine Stahlflaschen) schicke laminierte Schildchen (TX, NX, Luft, O2) zum Dranhängen und einen Boardmarker (abwischbar).

    Fördeschlosser


    Ich bin, wie ich bin. Die Einen kennen mich, die Anderen können mich.
    (Konrad Adenauer)

  • Um das vielleicht etwas aufzuklären, es geht hauptsächlich um Ausbildung im Verein. Wenn es an den See geht nehmen wir natürlich immer volle Flaschen mit. Im Schwimmbad bleiben bei einer 10er aber immer noch 100-150 bar drin, und weil wir keinen Kompressor direkt am Schwimmbad haben lohnt es sich dann nicht die halbvollen Flaschen zum Füllen zu fahren.


    Die Idee mit dem Schild+Büroklammer ist gut, die mit den Schlössern auch (wobei die dann wahrscheinlich schon rostfrei sein sollten).

  • Schild und Büroklammer? Wo haste das denn gelesen?
    Nee, das Schildchen einfach komplett laminieren und am oberen Ende ca. 1 - 1,5 cm reinen Laminat-Rand lassen. Dort mit dem Locher ein Loch durch und ein Tüddelband (Maurerschnur o.ä.) durchfädeln. So wird und bleibt es wasserfest und man hängt alles einfach über das Ventil an den Flaschenhals.
    Deutlich preiswerter als ein Schloss, tut seinen Zweck und rostet nicht.

    Fördeschlosser


    Ich bin, wie ich bin. Die Einen kennen mich, die Anderen können mich.
    (Konrad Adenauer)

  • Hier:


    Quote

    Original von Martin
    Hallo Jan,


    dann macht doch Schildchen welche dann die Werte von, sagen wir mal 210bar bis 50bar, in 5-10bar Schritten untereinander drauf haben. Das ganze wird einlaminiert und dann kann man per Büroklammer den Restdruck markieren.
    Vorm Tauchen das Schild abnehmen und nach abschrauben des Reglers wieder dranhängen - FERTIG!

  • bei der Tauchbasis wo ich mal gearbeitet habe wurde ein Stück Gartenschlauch ( ca.3cm lang) in verschiedenen Farben über das Ventil geschoben. So waren Durchsichtige auf den vollen Flaschen, Grüne waren auf den Flaschen die nochmal verwendet wurden und wenn keine Schläuche drauf waren waren die Flaschen leer.


    Das durchsichtige Stück war an der Flasche immer dran, mit einem Stück kordel befestigt.


    Hat meiner meinung sehr gut funktioniert. Musste den Kunden aber erklärt werden, damit die nicht aus Versehen das durchsichtige Stück als Schutz wieder draufgesteckt haben nach dem TG. Gab aber eigentlich nie Probleme.


    Ist geringfügig einfacher als irgendwelche Schildchen (die das auf dauer eh nicht mitmachen) zu basteln. Wenn du mehr abstufungen brauchst kannst du ja mehr Farben verwenden.


    Grüße

  • Quote

    Original von constantin_w
    Aber er will ja genau wissen wie viel bar noch drin sind...


    Dann eben Schläuche mit verschiedenen Färbungen in Zehnerschritten. ;)
    Nee im Ernst, ein Schildchen zum Anhängen ist da glaube ich die einfachste und genaueste Lösung. Muss ja zur Not nicht mal laminiert sein. Ein Stück Zeichenkarton oder Pappe, ein Loch durch und ein Tüddelband ran ... fertig. Klein schreiben und immer den alten Wert durchstreichen. Nach 10-20 Mal einfach auswechseln (das Tüddelband ist recyclebar. ;) )


    Sofern kein Flaschennetz dran ist, würde ich eher zu Tape und Boardmarker (abwischbar) oder Edding (permanent) tendieren. Aber das sagte ich ja bereits.


    Macht bloss nicht so einen Hype aus der Geschichte! ;)

    Fördeschlosser


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    (Konrad Adenauer)